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Vermeidung von Elektroschrott

Am 31.08.2020 hatte die ÖDP-Stadtratsgruppe bereits einen Antrag zum Thema Funkwasserzähler mit folgenden Fragen gestellt:

  1. Ist die dauernde Strahlung der Geräte unschädlich?
  2. Ist der Datenschutz ausreichend berücksichtigt?
  3. Entsorgung/Recycling der Elektrogeräte?

Da Corona bedingt keine ausführlichen Berichte in Sitzungen möglich sind, bekamen wir am 3. Dezember 2020 eine ausführliche schriftliche Antwort aus dem Umweltamt.

Die Argumentation bezüglich möglicher Schädlichkeit der Strahlung und des Datenschutzes ist üblich so, und es ist nachvollziehbar, dass mögliche „Probleme“ bei deutlichem Nutzen der Geräte billigend in Kauf genommen werden. Allerdings wurde die Forderung nach „intelligenter Messtechnik“ für diesen Bereich nicht hinreichend belegt. Rein mechanische Flügelradzähler funktionieren gut und sicher ohne diese möglichen Risiken. Da die Kunden die Daten einmal jährlich selber ablesen, ergibt sich für den Versorger keine Kosteneinsparung.

Auch die Frage nach der Recyclingfähigkeit der Geräte wurde ungenügend beantwortet. Daher stellen wir folgenden weiteren Antrag:

  • Die Stadtverwaltung setzt sich dafür ein, Elektroschrott wo immer möglich zu vermeiden und kommuniziert dies auch gegenüber den städtischen Eigenbetrieben.
  • Die durch die N-ERGIE mit Trinkwasser versorgten Stadtgebiete behalten ihre herkömmlichen Wasserzähler, solange die Unschädlichkeit der Funkwasserzähler nicht bewiesen und kein Vorteil dargestellt wird.

Inga Hager, Stadträtin der ÖDP
Jan Gehrke, Stadtrat der ÖDP