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Hummelsteiner Park

ÖDP fordert kontinuierliche Pflege statt großer Baumaßnahmen

Hummelsteiner Schlösschen

Wie alle Grünanlagen in der Stadt ist der Hummelsteiner Park ein wichtiger Erholungsort für die Menschen in der Umgebung. Stadträtin Inga Hager ist nach einem Vorort-Termin überzeugt: „Durch den geringen Anteil an Grünflächen in der Südstadt ist es geboten, der Bevölkerung möglichst den ganzen Park zur Verfügung zu stellen und ihr größtmögliche Bewegungsfreiheit zu gewähren. Der Park ist in seiner jetzigen Form sehr beliebt, und er wird gerne und vielfältig genutzt. Daher ist eine kontinuierliche Pflege großen Umbaumaßnahmen vorzuziehen.“
Mitglieder des Bund Naturschutz und der Naturhistorischen Gesellschaft haben sich bereits mit viel Arbeit und mit städtischem Geld (Agenda 21) in die Beschilderung von Stauden, Büschen und Gehölzen eingebracht. Einer der Initiatoren berichtet: „Viele Nürnbergerinnen und Nürnberger freuen sich an diesen wegen ihrer Größe gut lesbaren, unterhaltsamen Schildern, die leicht den entsprechenden Arten zugeordnet werden können. Leider sind einige beschilderte Pflanzen inzwischen eingegangen, und die Schilder wurden durch SÖR-Mitarbeitende entfernt“. Stadträtin Hager findet, dass das Engagement der Ehrenamtlichen zukünftig durch gegenseitige Absprachen und Zuarbeiten besser gewürdigt werden solle. Zur weiteren Umweltbildung für die Stadtbewohner*innen, sowie aus ökologischen Gründen wäre es sinnvoll, den Artengarten im Hummelsteiner Park weiter auszubauen, denn heutzutage kennen viele Menschen kaum noch heimische Tier- und Pflanzenarten.
Das Schloss wird durch die Stadt Nürnberg zu Wohnzwecken vermietet und die Bewohner*innen haben verständlicherweise ein Interesse an einer gewissen Abschirmung vor allzu vielen neugierigen Besucher*innen. Dennoch sollte der Zugang zum Schloss, wie es auch beim Zeltnerschloss gehandhabt wird, wenigstens für Führungen durch den Park geöffnet bleiben.
Um der Verkehrssicherungspflicht nachzukommen, und die alten Eichen dennoch so lange wie möglich zu erhalten, ist es geplant, diese zu umzäunen, damit sich auch kein*e Besucher*in der Gefahr herabstürzender Äste ausliefert. Hager würde es dagegen begrüßen, wenn bei Sturm der gesamte Park früher gesperrt würde, statt dass die alten Bäume dauerhaft hinter Zäunen verschwinden, denn diese schränken die freie Nutzung des Parks doch erheblich ein.
Zu diesen Anliegen hat die ÖDP-Stadtratsgruppe am 1. September 2021 einen Antrag gestellt.

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