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Verbesserung der Rad- und Fußwege am Wöhrder See

Im Vorentwurf für die Freiraumgestaltung am Wöhrder See durch das Landschaftsarchitekturbüro Adler & Olesch wurde auch das Wegesystem neu konzipiert. Wie in der Vorlage für die Sitzung des Verkehrsausschusses vom 19.12.2013 zu entnehmen war, wurde dabei teilweise der Fußgängerverkehr vom Radverkehr entkoppelt, „um Nutzungskonflikten vorzubeugen“. Dafür und „zur Steigerung der Aufenthaltsqualität“ sollten die Fußwege ein eigenes Wegenetz in Ufernähe bilden.
Aus finanziellen Gründen sollen nun aber die im Vorentwurf berechtigterweise genannten Maßnahmen „nur in Teilbereichen des Unteren Wöhrder Sees“ umgesetzt werden.
Die Fahrradwege am Wöhrder See stellen jedoch eine wichtige Ost-West-Verbindung durch das Stadtgebiet dar und werden deshalb gerade von Radlern genutzt, die auf schnellem Weg durch die Stadt kommen möchten.
Die Radwege an der Pegnitz haben zudem eine überregionale Bedeutung. Mit einem deutlich zunehmenden Radverkehrsaufkommen und damit erhöhtem Konfliktpotential mit Fußgängern ist auch auf dieser Route zu rechnen.
Deshalb stelle ich für die ÖDP zur Behandlung im Stadtrat bzw. im zuständigen Ausschuss folgenden 

ANTRAG:


1.    Die im Vorentwurf geplanten Maßnahmen zur Entkoppelung der Fuß- und Radwege am Wöhrder See werden umgesetzt.

2.    Die Verwaltung legt die dafür zu erwartenden Kosten als Entscheidungsgrundlage offen.
 
3.    Die Verwaltung prüft die Erweiterung von Fahrradabstellplätzen auch am Südufer.

 

Thomas Schrollinger
Stadtrat der ÖDP