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Recycling-Asphalt

In Hamburg wurde versuchsweise ein 500 Meter langer Straßenabschnitt mit nahezu vollständig recyceltem Asphalt überzogen. Das ist ökologisch höchst sinnvoll, denn es spart den Berichten zufolge Erdöl und Geld. Angesichts der weltweit knapper werdenden Rohstoffe müssen wir mit der Ressource Erdöl ganz besonders sparsam umgehen. Schnee und Eis setzen in den Wintermonaten den Straßen zu. Es stehen wohl in den nächsten Jahren immer wieder zahlreiche Ausbesserungsarbeiten an. Auch wenn das in Hamburg erprobte Verfahren nicht sofort für Nürnberg übernommen werden kann, so sollten doch die Erfahrungen eingeholt werden und dann zudem die zuständigen Behörden in Bayern ersucht werden, die Vorschriften für die Beschaffenheit des Fahrbahnbelags so weit notwendig zu ändern. Hintergrundinfos: www.sueddeutsche.de/auto/recycling-im-strassenbau-gruener-asphalt-1.1041927 Antrag: 1. Die Verwaltung holt zeitnah Informationen über den Erfolg des Versuchs bei den Hamburger KollegInnen ein und berichtet darüber im zuständigen Ausschuss. 2. Sollte sich das neue Recycling-Verfahren im Straßenbau bewähren wird die Anwendung in unserem Verantwortungsbereich geprüft. 3. Im Erfolgsfall ersucht die Stadt Nürnberg die zuständigen staatlichen Behörden, die Vorschriften für die Beschaffenheit des Fahrbahnbelags so zu ändern, dass der Einsatz von recyceltem Asphalt zukünftig möglich ist. Thomas Schrollinger Stadtrat der ÖDP