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Bestandsregulierung der Stadttaubenpopulation in Nürnberg

Der Ärger über durch Stadttauben verkotete Balkone und Gebäude aber auch die Verwahrlosung vieler dieser Tiere macht es notwendig, wirksame Maßnahmen zur Bestandsregulierung der Taubenpopulation in der Stadt zu erörtern und zu ergrei-fen. Teilweise herrscht auch Verunsicherung über eine vermeintliche Gesundheits-gefährdung durch die wachsenden Taubenbestände. Um dem Problem wirksam zu begegnen, reicht das in Nürnberg geltende Taubenfütterungsverbot allein allerdings nicht aus. Es braucht ein integratives Gesamtkonzept. Es gibt in Nürnberg mittler-weile zahlreiche Akteure, die sich dabei tatkräftig engagieren würden.
Immer mehr Kommunen setzen in diesem Zusammenhang auf eine wirksame Ge-burtenkontrolle.  
Deshalb stelle ich für die ÖDP zur Behandlung im Stadtrat bzw. im zuständigen Ausschuss folgenden

ANTRAG:

Die Verwaltung entwirft ein tierschutzgerechtes Gesamtkonzept zur Regulierung der Stadttaubenpopulation in Nürnberg unter Berücksichtigung folgender Kompo-nenten:

1.    Errichtung von Taubenschlägen bzw. Taubenhäusern zur gezielten „Gebur-tenkontrolle“ (vgl. erfolgreiche Projekte in Ansbach, Augsburg, Erlangen und Regensburg)
2.    Beratung der Bürgerinnen und Bürger bei Problemen mit Stadttauben
3.    Begleitende Einbeziehung der lokalen Tierschutzverbände und Medien (vgl. hierzu: Bundesarbeitsgruppe „Stadttauben“ bei „Menschen für Tierrechte“ e.V.)

Thomas Schrollinger
ÖDP-Stadtrat