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ÖDP zum Kommunalen Betreuungsgeld:

"Die CSU muss ihre Hausaufgaben in München machen!"

NÜRNBERG / Das von der CSU vorgeschlagene Betreuungsgeld ist nach Ansicht der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) ein "Feigenblatt für eine Familienförderung, die uns bislang von der Staatsregierung versagt bleibt", so der Kreisvorsitzende Thomas Schrollinger. "Wenn Herr Gsell im ÖDP-Jargon von `Wahlfreiheit´ für Familien spricht, ist das hier auf kommunaler Ebene die falsche Baustelle. Seit langem kündigt die CSU immer nur an, die Familien besser zu unterstützen. Aber die Staatsregierung fördert nur einseitig Kinderkrippen. Wer seine Kinder zuhause betreut, geht leer aus." Was Gsell hier wahltaktisch als Familienförderung verkaufe, sei nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein und völlig unzureichend. Die Nürnberger CSU kopiere hier die ÖDP-Petition für ein Landeserziehungsgeld als kommunale Billigausgabe , die jedoch inhaltlich weit von dem entfernt bleibe, was die Ökodemokraten bayernweit forderten. "Die Idee vom kommunalen Betreuungsgeld entbehrt bis heute jeglicher konkreter Angaben. Erziehende am Ende mit bloßen Almosen abzuspeisen, weil sich eine Kommune eben nicht mehr leisten kann, wäre eher ein Schlag ins Gesicht derer, denen jetzt volltönig Hilfe versprochen wird." Die ÖDP fordert in einer eigenen Petition die Einführung eines Erziehungsgehalts in Höhe von 1.000 Euro pro Kind und Monat zur Aufwertung der häuslichen Erziehung. (www.oedp-bayern.de) "Auf kommunaler Ebene sollten wir besser in das Personal und damit in die Qualität der Nürnberger Betreuungseinrichtungen investieren. Der Betreuungsschlüssel ist derzeit viel zu hoch. Viele Erzieherinnen können bei diesen Bedingungen nur überfordert sein."

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