Zur Hauptnavigation springenZum Hauptinhalt springen

ÖDP-Stadtrat verbucht Nürnberger Solarparkpläne als Erfolg seiner Partei:

"ÖDP-Impuls vom Juli trägt erste Früchte"

NÜRNBERG / Die jüngsten Pläne für die Errichtung eines Solarparks in Nürnberg verbucht ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger als Erfolg seiner Partei: "Es ist erfreulich, wenn ein Impuls, den man selbst gesetzt hat, aufgegriffen wird, auch wenn sich dann andere damit öffentlich profilieren möchten." Schrollinger hatte in einem eigenen Antrag vom 11.07.2011 ein "Gutachten zur Standorteignung für Solar- und Windkraftanlagen im Stadtgebiet" gefordert (vgl. PM vom 11.07.2011). Explizit wollte er dabei die Standorte "Deponie-Süd für ein Solarkraftwerk" und den "Gewerbepark Nürnberg-Feucht für eine Windkraftanlage" untersucht haben. "In Nürnberg sind die Standortoptionen für derartige Anlagen sicherlich begrenzt. Dennoch sollten wir alle Möglichkeiten eruieren und ausschöpfen. Wenn wir uns für die Zukunft rüsten wollen, müssen wir uns von zentralen Großkraftwerken verabschieden und dezentralen Anlagen in Bürgerhand auf den Weg bringen," so der Ökodemokrat. "Energie muss zukünftig in einem weit höherem Maß dort erzeugt werden, wo sie auch verbraucht wird, um Übertragungsverluste möglichst gering zu halten. Wir können uns dadurch auch viele Tausend Kilometer Hochspannungsleitungen quer durchs Land sparen, die nötig wären, um Strom aus Off-Shore-Anlagen von Nord nach Süd zu leiten." Schrollinger hofft nun auch auf die Realisierung eines Nürnberger Windrades: "Wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, an dem vieles möglich ist, was vor Jahren noch als illusorisch galt. Da braucht es auch in Nürnberg neue und mutige Ansätze. Ein großes Windrad am südlichen Stadtrand wäre zudem ein sichtbares Zeichen für die Region, dass auch Nürnberg im neuen Zeitalter angekommen ist."

Zurück