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ÖDP sieht große Gefahr nur 500 km von Bayern entfernt

Nürnberger ÖDP-Stadtrat fordert von MdL Freller, Imhof, Söder und Beckstein Landtagsinitiative gegen Ausbau des slowakischen Atomkraftwerkes Mochovce

NÜRNBERG / Staatsregierung und Landtag sollen sich offiziell gegen den Weiterbau des slowakischen Atomkraftwerkes Mochovce aussprechen, das nur 500 km von Bayern entfernt ist. Das fordert ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger anlässlich des Tschernobyl-Jahrestages in einem Schreiben an die Nürnberger CSU-MdL Freller, Imhof, Söder und Beckstein. Die österreichischen Bundesländer Vorarlberg, Nieder- und Oberösterreich haben sich bereits entsprechend positioniert. In Brüssel wird derzeit der slowakische Antrag auf Weiterbau der völlig veralteten Reaktoren geprüft. Schrollinger: "Bayern muss jetzt aktiv werden. Mochovce ist nur 650 Kilometer Luftlinie von Nürnberg entfernt - nach Tschernobyl sind es immerhin 1500 km. Mit Hilfe einer Baugenehmigung aus kommunistischer Zeit versucht man, die EU-Sicherheitsbestimmungen und die UVP-Pflicht zu umgehen und die Blöcke 3 und 4 des Atomkraftwerks vom sowjetischen Typ WWER 440/213 fertig zu stellen. Das kann einen Bayern nicht kalt lassen, sondern muss alarmieren! Das Gedenken an die Katastrophe von Tschernobyl muss unser politisches Handeln heute mehr denn je bestimmen. Im Fall Mochovce gibt es dafür einen ganz konkreten Anlass." Schrollinger fordert in einem Schreiben an die Nürnberger CSU-MdL, sich demonstrativ an die Seite der österreichischen Nachbarn zu stellen und gemeinsam bei der EU-Kommission zu intervenieren.

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