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Pressemitteilung

Geplante Aufrüstung der Juraleitung zur Höchstspannungsleitung

Am 27. Dezember endete die Frist für die Einwendungen gegen die geplante Aufrüstung der Juraleitung zur Höchstspannungsleitung u.a. in dem Bereich Kornburg, Gaulnhofen, Worzeldorf und Moorenbrunn. Zusammen mit vielen anderen Gruppen vor Ort haben wir uns sehr stark dafür eingesetzt, dass möglichst viele Bewohner unserer Ortsteile über das Ausmaß der geplanten Trassenaufrüstung sowie die für uns massiv bedrückende Trassenführung informiert wurden. Wir bedanken uns bei allen, die ihre Bedenken in Form von Einwendungen gegen die geplante Maßnahme bei der Regierung in Ansbach geltend gemacht haben.

Die Einwendungen gehen jetzt an den Verfahrensträger TenneT und dieser muss zu allen Punkten in den Einwendungen Stellung nehmen. Anschließend gehen die Einwendungen inklusive Antworten von TenneT zurück an die Regierung von Mittelfranken. Die Regierung bewertet alles und trifft eine Entscheidung darüber, den sogenannten Planfeststellungsbeschluss.

Der Planfeststellungsbeschluss kann noch beklagt werden, sowohl vom Verfahrensträger TenneT als auch von allen, die eine Einwendung geschrieben haben. Dies gilt auch für Kommunen und Verbände, die eine Stellungnahme zu dem Verfahren abgegeben haben, wie z.B. die Stadt Nürnberg oder der Bund Naturschutz. Die Stadt Nürnberg hat mehrfach versprochen, bei einer Genehmigung der aktuellen Planung den Klageweg zu beschreiten. Der BUND Naturschutz in Bayern lehnt die Planung strikt ab. Nach dem überraschenden Wegfall mehrerer Leitung im neuen Netzentwicklungsplan fehle auch dem Projekt Neubau der Juraleitung als Höchstspannungstrasse die energiewirtschaftliche Rechtfertigung. Statt der wahnwitzig teuren Höchstspannungsleitungen brauchen wir Speichertechnologien und dezentrale Lösungen. Der netzdienliche Einsatz von Speichern oder die Spitzenkappung bei Wind- und Solarenergie könnten die massiven Eingriffe in die Natur und in das Lebensumfeld vieler Zehntaustausend Menschen überflüssig machen.

Unsere Kritik ist berechtigt, wie die Anpassungen des Netzentwicklungsplans in den letzten Tagen beweisen, und wir sehen gute Möglichkeiten, das Umfeld unserer Ortsteile vor der massiven Beeinträchtigung zu bewahren.

 

In diesem Sinne wünschen wir allen ein gutes und friedvolles Jahr 2026. Behalten Sie Ihre Zuversicht, auch wenn es manchmal schwerfällt!

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