Forschung an Nürnberger Hochschulen zu Technologien und zu Pädagogik im Zusammenhang mit Inklusion

Forschung und Lehre kann die Gestaltung einer inklusiven Stadtgesellschaft erheblich unterstützen.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

In Nürnberg gibt es bereits mehrere Hochschulen mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten. Bis 2025 soll die in Planung befindliche Technische Universität Nürnberg (TUN) das bestehende Hochschulangebot ergänzen. Dabei soll die TUN nach bisherigen Verlautbarungen insbesondere neue Wege im Hinblick auf digitale Lehrmethoden sowie interdisziplinäre Forschungsbereiche einschlagen. Letztere sollen z. B. Forschung zu technologischen und zu sozialwissenschaftlichen Zukunftsfragen verbinden. Durch einen entsprechenden Forschungsschwerpunkt könnten hier wegweisende Ergebnisse im Hinblick auf die Beseitigung von Teilhabebarrieren erzielt werden.

Vor diesem Hintergrund beantragen wir:
1. Die Stadt Nürnberg setzt sich in der Erweiterten Strukturkommission zur wissenschaftlichen und organisatorischen Konzeption der TUN bzw. gegenüber dem Wissenschaftsrat dafür ein, dass an der TUN ein Forschungsbereich zur Umsetzung inklusiver Lösungen mit digitalen Mitteln eingerichtet wird. Dort sollen Technologien, Dienstleistungen und Produkte erforscht und entwickelt werden, die z. B. IT-gestützt Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit verschiedensten Beeinträchtigungen fördern.

2.  Die Verwaltung berichtet, in wie weit an Nürnberger Hochschulen bereits zu inklusiver Pädagogik und inklusiver Unterrichtsgestaltung geforscht und gelehrt wird. Sie setzt sich dafür ein, dass diese Forschung und Lehre ausgebaut wird.

Freundliche Grüße
Jan Gehrke, Stadtrat der ÖDP


Die ÖDP Nürnberg verwendet Cookies, um diese Website Ihren Bedürfnissen anzupassen. Zu den Cookie-Nutzungsbestimmungen