Bestandsregulierung der Stadttaubenpopulation in Nürnberg

Antrag vom 18.07.2013 zur Behandlung im Stadtrat bzw. im zuständigen Ausschuss:

Der Ärger über durch Stadttauben verkotete Balkone und Gebäude macht es not-wendig, wirksame Maßnahmen zur Bestandsregulierung der Taubenpopulation in der Stadt zu erörtern und zu ergreifen. Teilweise herrscht auch Verunsicherung über eine vermeintliche Gesundheitsgefährdung durch die anwachsende Taubenbestände. Um dem Problem wirksam zu begegnen, reicht das in Nürnberg geltende Taubenfütterungsverbot allein allerdings nicht aus. Es braucht ein integratives Gesamtkonzept.
Immer mehr Kommunen setzen in diesem Zusammenhang auf eine wirksame Geburtenkontrolle.
Deshalb stelle ich für die ÖDP zur Behandlung im Stadtrat bzw. im zuständigen Ausschuss folgenden

ANTRAG:

Die Verwaltung entwirft ein tierschutzgerechtes Gesamtkonzept zur Regulierung der Stadttaubenpopulation in Nürnberg unter Berücksichtigung folgender Kompo-nenten:

1.    Errichtung von Taubenschlägen bzw. Taubenhäusern zur gezielten „Geburtenkontrolle“
2.    Einrichtung kontrollierter Fütterungsplätze
3.    Beratung der Bürgerinnen und Bürger bei Problemen mit Stadttauben
4.    Begleitende Einbeziehung der lokalen Tierschutzverbände und Medien (vgl. hierzu: Bundesarbeitsgruppe „Stadttauben“ bei „Menschen für Tierrechte“ e.V.)

Anlage:     Informationsmappe „Konzept zur tierschutzgerechten Regulierung der Stadttaubenpopulation“


Thomas Schrollinger
Stadtrat der ÖDP


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