ÖDP-Kreisverband Nürnberg begrüßt das 100. Mitglied

Zeichen eines gewachsenen Veränderungswillens

Die ÖDP erlebt derzeit einen Aufschwung wie niemals zuvor. Auch in Nürnberg steigt die Zahl der Mitglieder und Aktivitäten. Vor kurzem konnte der Kreisverband mit Stefan Bengl (37) das 100. Mitglied begrüßen. Zu den Ursachen dieser erfreulichen Entwicklung meint Ludwig Hager, Vorsitzender des Kreisverbandes: „Immer mehr Menschen geben sich nicht mehr damit zufrieden, ihren privaten Alltag ökologisch zu gestalten und gelegentlich auf Demos zu gehen, sondern sie wollen darüber hinaus durch aktive politische Arbeit die dringend notwendigen Veränderungsprozesse vorantreiben.“ Die Gründe für dieses Wirksam-Werden-Wollen liegen für Ludwig Hager unter anderem in dem wachrüttelnde Charisma von Greta Thunberg und der Größe der daraus erwachsenen Fridays for Future Bewegung. „Auch das erfolgreichste Bayerische Volksbegehren aller Zeiten „Rettet die Bienen“ hat eindrucksvoll bewiesen, wie mächtig das Zusammenwirken vieler Einzelner sein kann.“

Anlass für Stefan Bengls Eintritt in die ÖDP war das vielbeachtete Rezo-Video. Zur ÖDP kam er durch die persönliche Bekanntschaft mit dem ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger, den er im Rahmen der Katholischen Jugendarbeit kennen gelernt hatte. Stefan Bengl: „Die jüngsten Tage haben gezeigt, wie viele Umweltprobleme es zu lösen gibt. Der Klimawandel ist spürbar und nicht zu leugnen. Waldbrände in vielen Teilen der Erde tragen unter anderem zu diesen massiven Problemen bei. Es ist kurz vor zwölf! Unsere Schüler haben die Zeichen der Zeit erkannt, leider werden sie noch von zu wenigen Menschen ernst genommen, zum Beispiel wenn die Jugendlichen völlig richtig fordern, alle Kohlekraftwerke sofort abzuschalten.“

Zunächst möchte der Mittelschullehrer Stefan Bengl den Einstieg in die aktive Politik auf lokaler Ebene finden, z.B. in der Verkehrs- und Familienpolitik: „Ich möchte Menschen dazu bewegen, umzudenken, um dann aktiv gemeinsam etwas zu verändern und für eine gute Zukunft für uns und unsere Kinder zu sorgen.“

Die ÖDP fordert eine nachhaltige Verkehrspolitik, die die Vermeidung von motorisiertem Individualverkehr zum Ziel hat und ohne fossile Energieträger auskommt. Ludwig Hager: „Die Elektromobilität ist Bestandteil, aber ganz sicher nicht die Lösung aller städtischer Verkehrsprobleme, vor allem in Hinblick auf die Fläche zum Fahren und Parken“. Familienpolitisch will die ÖDP tatsächlich Familien fördern. Eltern sollen sich Zeit für ihre Kinder nehmen können um stabile Bindungen aufzubauen. Wo Kinderkrippen nötig sind, sollte für unter dreijährige Kinder ein Betreuungsschlüssel von 1 : 3 nicht überschritten werden.

Inga Hager vom Vorstand der ÖDP Nürnberg und Stefan Bengl trafen sich an den neu angelegten Hochbeeten des Projektes „Essbare Stadt“ am Egidienplatz.


Die ÖDP Nürnberg verwendet Cookies, um diese Website Ihren Bedürfnissen anzupassen. Zu den Cookie-Nutzungsbestimmungen