Neuerrichtung einer Schotterstraße durch den Eibacher Forst

In den letzten Tagen wurde parallel zur Wiener Straße entlang der bisherigen Hochspannungsleitung eine ca. sechs Meter breite und ca. 1,5 Kilometer lange Schotterstraße durch den Eibacher Forst geschlagen. Da dieses Gebiet einen sehr großen Artenreichtum von schützenswerten Pflanzen und Tieren aufweist, ist jeder Eingriff in diesem Biotop mit höchster Vorsicht und Sorgfalt abzuwägen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger machen sich derzeit Sorgen, ob die aktuellen Einschläge bereits der Vor-bereitung für eine gewerbetaugliche Erschließung des an den Hafen angrenzenden Eibacher Forsts dienen. Deshalb stelle ich für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) zur Behandlung im Umweltausschuss bzw. im zuständigen Ausschuss folgenden Antrag:

1. Die Verwaltung nimmt Stellung zu folgenden Fragen:

a. Dient die errichtete Schotterstraße allein dem Rückbau der alten Hochspannungsleitung oder soll die Trasse danach dauerhaft bestehen bleiben?
b. Steht die Errichtung der neuen Trasse im Zusammenhang mit der möglichen Erschließung als Gewerbegebiet?
c. Aus welchen Gründen wurden vor der Maßnahme weder das Umweltreferat noch der Bund Natur-schutz darüber informiert?
d. Sind Ausgleichsmaßnahmen für die gerodete Fläche geplant?


2. Die Verwaltung setzt sich dafür ein, dass die Schotterstraße nach dem Rückbau der Hochspannungslei-tung umgehend wieder renaturiert wird.

Thomas Schrollinger
Stadtrat der ÖDP


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