Bürger-Wasserrad Katharinenmühle

Antrag vom 20.02.2013 zur Behandlung im Stadtrat bzw. im zuständigen Ausschuss:

Bürger-Wasserrad Katharinenmühle im Kontext der Neugestaltung des Südufers der Insel Schütt

In der Sitzung des Meinungsträgerkreises „Nördliche Altstadt“ am 29.01.2013 wurde die Planung für die Umgestaltung des Südufers der Insel Schütt vorgestellt. In diesem Bereich wird - angestoßen von der Projektgruppe „Erneuerbare Energien“ -  seit 2009 die Errichtung eins Bürger-Wasserrades „Katharinenmühle“ angedacht. Alle beteiligten Ämter der Stadtverwaltung unterstützten das Projekt. Mittlerweile wird die Machbarkeit des Projekts in einer Masterarbeit der G.S. Ohm Hochschule bestätigt. Auch seitens des Wasserwirtschaftsamtes gibt es entsprechende Unterstützung. Das Projekt greift die über 800 Jahre lange Wasserkraft-Historie Nürnbergs an der Pegnitz auf und möchte sie an dieser Stelle der Insel Schütt anschaulich machen.
Neben einer weiteren Möglichkeit, regenerativen Strom mitten in der Altstadt zu erzeugen, ist auch die Errichtung eines technischen Denkmals nicht zu unterschätzen. Nach Angaben der Projektgruppe gab es alleine in der Nürnberger Altstadt zur Blütezeit der Wasserkraft 68 Wasserräder. Sie werden heute als Vorläufer der Industrialisierung angesehen.
In den aktuellen Planungen für die Neugestaltung des Südufers der Insel Schütt findet dieses Projekt jedoch keinerlei Berücksichtigung.

Deshalb stelle ich für die ÖDP zur Behandlung im Stadtrat bzw. im zuständigen Ausschuss folgenden
ANTRAG:

Die Verwaltung prüft die Option der Errichtung eines Bürger-Wasserrades „Katharinenmühle“ als Bestandteil der Neugestaltung des Südufers der Insel Schütt und nimmt dazu nach Rücksprache mit der Projektgruppe „Erneuerbare Energien“ und dem Wasserwirtschaftsamt Stellung.

Thomas Schrollinger
Stadtrat der ÖDP


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