Sind wir noch zu retten?

Klimanotstand und wir fliegen zum Spaß durch die Welt

Das symbolische Ausrufen des Klimanotstands in Nürnberg soll dazu führen, dass mehr Menschen die bedrohliche Lage wahrnehmen, in die wir uns gebracht haben. Mit jedem weiteren Tag des Nichtstuns verschlechtern sich unsere Chancen, den Klimawandel in den Griff zu bekommen.

Wenn jetzt am Flughafen Nürnberg ein neues Parkhaus für 3.600 Stellplätze gebaut wird, dann ist das ein katastrophales Zeichen. Die für das Klima ohne Frage schlimmste Art der Fortbewegung ist das Fliegen. Wer verantwortlich leben will, der wird alles versuchen, um auf das Fliegen zu verzichten. Von Staats wegen wird dagegen auch noch gefördert, dass man mit dem Privat-PKW zum Flugplatz fährt, anstatt die in Nürnberg sehr gute ÖPNV-Anbindung zu nehmen. Die Aussage des Heimatministers Füracker („Wenn mehr Parkplätze direkt am Flughafen bereitstehen, werden die Gäste künftig in Nürnberg noch einfacher und entspannter abheben können.“) zeigt, dass er sich in seiner Heimat noch nicht richtig umgeschaut hat, sonst würde er sehen was bei uns bereits alles kaputt geht. Klimapolitisch ist das ein Desaster, gelebte verantwortungsbewusste Politik sieht im Jahr 2019 anders aus. Wann wachen wir endlich auf?

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