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Selbstbedienung ging in die Hose

Vor einigen Wochen wurde an dieser Stelle schon einmal über die Vergrößerung der Fachausschüsse im Nürnberger Stadtrat berichtet. CSU und SPD genehmigten sich nach der Wahl jeweils einen weiteren Ausschusssitz, indem sie die Größe der Ausschüsse von 12 auf 14 Mitglieder anhoben. Die Warnungen vor allem der ÖDP bei den Beratungen wurden dabei ignoriert und jetzt bekommen wir die Quittung. Die Erhöhung der Sitze in Kombination mit (vorsichtig formuliert) unklugen Äußerungen im Rat führen dazu, dass das Verwaltungsgericht der AfD das Recht einräumt, ebenfalls einen Sitz in den Ausschüssen zu bekommen. Die Ausschüsse werden also noch teurer und dazu mit den Mitgliedern der Partei aufgefüllt, die die meisten anderen nicht dabei haben wollten. Die Nürnberger Bürger dürfen jetzt für das dilettantische Vorgehen von den zwei großen Fraktionen mehrfach bezahlen, denn natürlich will man mit juristischen Mitteln versuchen, die peinliche Angelegenheit wieder zu korrigieren. Die Aussichten stehen schlecht, aber mit dem Geld der Steuerzahler kann man es ja versuchen. Zu Corona-Zeiten merkt vielleicht niemand etwas von der Verschwendung.

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