RMD-Kanal jetzt noch attraktiver für Fahrräder

Es gibt Erfreuliches zu vermelden

Der Begleitweg am Neuen Kanal kann bekanntlich mit Fahrrädern genutzt werden. In den letzten Wochen wurden zahlreiche für Radfahrer zumindest ärgerliche Stellen spürbar verbessert. Im Ergebnis ist der Kanal jetzt auf Nürnberger Gebiet durchgehend in einem hervorragenden Zustand. 

Auf Höhe der Brücke der Ortsverbindung von Katzwang nach Kornburg wurden die unangenehmen gemauerten Rinnen durch ebenerdigen Asphalt ersetzt.

Bei der Unterführung an der Wiener Straße (Schleuse Eibach) wurde der Weg am Ausgang nach Norden angehoben und begradigt. Diese Stelle war wegen ihrer Unübersichtlichkeit und der hohen Geschwindigkeiten (von beiden Seiten geht es hier bergab) berüchtigt. Die Verbesserung ist sehr gelungen (siehe Bild) und es ist zu erwarten, dass die doch regelmäßig hier auftretenden Unfälle zurückgehen werden.

Ab der Schleuse Eibach wurden mehrere Schotterecken bereinigt und wieder asphaltiert. Die geschotterten und mit Löchern übersäten Flecken sowohl auf Höhe der Mississippi Queen (auf der Nordostseite) als auch nördlich der Schleuse Nürnberg Hafen wurden repariert. Ebenso ist der vor allem auf der Ostseite löcherige Asphalt beiderseits der Schleuse Hafen ausgebessert.

Bereits vor zwei Jahren wurde der bis dahin katastrophale Aischweg hinter dem Gebersdorfer Yachthafen in Ordnung gebracht. Auch wenn all die Maßnahmen nicht in erster Linie für den Radverkehr umgesetzt wurden, müssen wir den Verantwortlichen ein großes Lob aussprechen.

Für Radfahrer aus den südwestlichen Nürnberger Stadtteilen ist der Kanal damit ein vorzüglicher Verkehrsweg. Mit dem Südwestpark und dem Hafen sind unzählige Arbeitsplätze hervorragend mit dem Rad zu erreichen. Tun Sie sich, Ihren Mitmenschen und der Natur etwas Gutes und steigen Sie um aufs Rad.

Leider wurde unsere Anregung von der letzten Bürgerversammlung nicht umgesetzt. Wir hatten um einen gut sichtbaren Hinweis an der Schleuse Nürnberg gebeten, mit dem Rad in Richtung Nordwesten auf keinen Fall den nordöstlichen Begleitweg zu benutzen. Hier steht zwar auf einem Schild im Kleingedruckten, dass man die nächsten 10 Kilometer den Weg nicht verlassen kann. Aber zum einen ist das Kleingedruckte kaum gut sichtbar und zum anderen führt der noch dazu schlechte Weg direkt entlang der Südwesttangente. Schlechter Untergrund und dröhnender Autoverkehr direkt neben der Strecke sind absolute Spaßbremsen fürs Radfahren. Da werden wir noch einmal nachfragen, denn immer wieder verirren sich Radfahrer auf diese Seite.

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