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Corona bei Parteispender Tönnies

Wer gut schmiert, der gut fährt

Mit Herrn Tönnies ist wieder einmal ein großer Parteispender sehr negativ aufgefallen. Bei „Abgeordnetenwatch.de“ kann man nachlesen, wie fast jedes Jahr ganz offen sichtbar fünfstellige Geldbeträge an die CDU geflossen sind. Herr Sigmar Gabriel von der SPD hat sich als gut bezahlter Berater engagieren lassen. Was Herr Tönnies sonst noch an verdeckter Lobbyarbeit geleistet hat, das ist leider nicht einsehbar, denn CDU und CSU wollen sich nicht in die Karten schauen lassen. Sie wehren sich in Berlin erfolgreich gegen ein Lobbyregister, das zeigt wer sie beeinflusst.

Peinlich ist das Ganze, weil es vor sechs Jahren in der Wochenzeitung „Die Zeit“ sehr ausführliche Berichte über die Zustände bei den Tönnies Schlachtereien gegeben hat. Dort wurde laut den Recherchen schon damals ohne Rücksicht auf Mensch und Tier Profit gemacht. Herr Gabriel war entrüstet über die Unterbringung der Arbeiter und über die Arbeitsbedingungen. Und die CDU-Verantwortlichen waren natürlich ebenfalls entsetzt. Geändert haben sie aber nichts und jetzt darf der Staat wohl noch finanziellen Beistand für einen Betrieb leisten, der schon auf seine Angestellten keinerlei Rücksicht nimmt. Wie mit den Tieren umgegangen wird, das mag man sich gar nicht vorstellen.

Laut dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ und der Wochenzeitung „Die Zeit“ war Herr Tönnies auch einer der Prominenten, die mit Cum-Ex-Geschäften den Staat betrogen haben.

Es muss endlich Schluss gemacht werden mit diesen Geldzahlungen an Parteien, sonst braucht man sich nicht wundern wenn jahrelang bekannte Missstände nicht angegangen werden. Den Schaden trägt wieder die Allgemeinheit, während die Parteien das schmutzige Geld behalten.

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