Warum wir Sie für unsere Liste brauchen

Der Nürnberger Stadtrat besteht aus 70 ehrenamtlichen Räten, daher stellt jede Partei eine Liste mit optimalerweise 70 Kandidat*innen auf. Wie viele davon in den Stadtrat einziehen ist vom Wahlerfolg der jeweiligen Partei abhängig. Aber auch wenn sich die Reihung innerhalb der Liste noch durch den Wählerwillen geringfügig ändern wird, die reale Chance auf einen Stadtratssitz sinkt, je weiter unten man in der Liste steht. Wer nach Platz 15 oder 20 kandidiert und nicht gerade eine stadtbekannte Persönlichkeit ist, der muss sich keine Sorgen darum machen, dass er für sein Stadtratsmandat eigentlich gar keine Zeit hat, denn das „Risiko gewählt zu werden“ geht gegen Null.

Und dennoch sind die Menschen auf den Plätzen 11 bis 70 für den Wahlerfolg der ÖDP total wichtig, denn alle zeigen mit Alter, Beruf, Geschlecht und Wohn-Stadtviertel wie vielfältig der Unterstützerkreis unserer ökologisch-demokratischen Stadtpolitik ist. Die meisten erzählen auch im Freundes- und Bekanntenkreis davon und erklären, warum sie gerade die ÖDP unterstützen. Und viele werden dann auch von ihren Freunden gewählt, denn wer wählt nicht bevorzugt die Menschen, die er persönlich kennt?

Auf einen Listenplatz gewählt werden kann, wer volljährig ist und seit mindestens 3 Monaten in Nürnberg wohnt, wobei die Wohnung nicht die Hauptwohnung sein muss. Die Mitgliedschaft in der ÖDP ist dabei nicht Voraussetzung. Der Preis für die Kandidatur besteht im Bekenntnis zu den Zielen der ÖDP. Ja, der Name wird hernach öffentlich im Internet zu finden sein, wer also plant, sich bei der Kohle-, Atom- oder Rüstungsindustrie auf eine Arbeitsstelle zu bewerben, der sollte sich das mit der Kandidatur lieber noch mal überlegen.

Ich weiß, dass viele Menschen Scheu davor haben, eine Partei zu unterstützen, weil sie meinen, dass sie mit ihrem Verband mehr erreichen können, wenn sie nach außen hin parteipolitisch unabhängig bleiben. Klar, die Entscheidung, eine Partei durch Kandidatur auf ihrer Liste zu unterstützen, will gut überlegt sein. Es wäre wirklich blöd, wenn man sich später für die Partei schämen muss, der man sein Gesicht geliehen hat, und als Nichtmitglied kann man in einem solchen Falle nicht einmal demonstrativ austreten. Das Studieren der Parteiprogramme kann helfen, was freilich Arbeit macht. Aber die Arbeit lohnt sich, denn wichtige Entscheidungen, also z.B. kommunalpolitische, werden letztlich dann doch in Parlamenten getroffen.

Ja wir brauchen Sie für eine volle Liste, für unseren Wahlerfolg, für unsere Ziele:

ÖDP-Grundsatzprogramm (umfangreich)
Die ÖDP stellt sich vor (kurz)
Unterschiede zu anderen Parteien
Nürnberger Kommunalwahlprogramm 2014 (das Programm für 2020 ist noch gestaltbar)
Beispiele: Anträge der Nürnberger ÖDP-Stadträte

Bitte nutzen Sie das Bewerbungsformular. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an ein Ihnen bekanntes ÖDP-Mitglied oder an mich, Ludwig.Hageroedp.de.

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