100 Impulse für Nürnberg

Sichere Schulwege - Impuls Nr. 53 - Christopher Klemenz, Listenplatz 27

Unsichere Verkehrssituationen, unaufmerksame Autofahrer, unübersichtliche Stellen und Sichthindernisse. Das ist der Alltag für viele Schülerinnen und Schüler unserer Stadt auf ihrem täglichen Weg in die Schule. Aber auch fehlende Ampeln und Zebrastreifen sowie eine mancherorts unzureichende Beleuchtung schaffen ein ungutes Gefühl.

Wir brauchen hier Veränderungen! Eine Verbesserung der Schulwege ist meines Erachtens dringend geboten. 

Daher fordere ich: Im gesamten Stadtgebiet werden individuelle Verkehrskonzepte von der Stadt Nürnberg in Zusammenarbeit mit den Schulen und Kindertageseinrichtungen, und gerade auch unter Einbindung von Eltern und Kindern erarbeitet und umgesetzt.

Trinkwasserbrunnen für alle frei zugänglich – Impuls Nr. 52 - Inga Hager, Listenplatz 2

Auch wenn es der Jahreszeit entsprechend in der Innenstadt momentan nicht heiß ist, so ist zu vermuten, dass der nächste Sommer auch wieder viele Stadtbesucher Schatten suchen und dursten lässt. Zumindest war meine Enttäuschung groß, als ich einmal durstig am Hauptmarkt den öffentlichen Wasserhahn aufsuchte und ein Schild mit der Aufschrift „kein Trinkwasser“ daran angebracht vorfand.

Zur Gesundheitsvorsorge der Stadtbevölkerung und ihrer Gäste ist eine ausreichende Anzahl an Trinkwasserbrunnen dringend geboten. Diese sollen so beschaffen sein, dass man direkt daraus trinken, aber auch mitgebrachte Trinkflaschen daran auffüllen kann. Wenn außerdem in Bodennähe eine Auffangschale angebracht ist, können auch Tiere daraus trinken.

Außer auf Plätzen in der Innenstadt ist ein Trinkwasserzugang auch an Kinderspielplätzen und in Parks wichtig.

Lastenräder für alle - Impuls Nr. 51 - Jan Gehrke, Listenplatz 1

Bereits seit einigen Jahren gibt es in Nürnberg Lasten-Fahrräder, die von jedermann und jederfrau kostenlos gemietet werden können, also gemeinnützig sind. Der Verein Bluepingu hat schon mehrere dieser Gefährte bereitstellen können. In Zerzabelshof haben die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam ein Stadtteil-Lastenrad angeschafft. Ich selbst habe im vergangenen Jahr in Zusammenarbeit mit dem Vorstadtverein Nürnberg-Laufamholz die Spendenaktion für ein Elektro-Lastenrad koordiniert, das ab dem Frühjahr den Bürgerinnen und Bürgern in Laufamholz zur kostenlosen Ausleihe zur Verfügung stehen wird.

Der Clou dabei in Nürnberg: Alle diese umweltfreundlichen Transport-Fahrzeuge können auf der Webseite www.lastenradfueralle.de präsentiert werden. Wer sich dort registriert, kann sich über die aktuellen Standorte informieren und je nach Bedarf die verschiedenen Lastenräder tageweise mieten. Die Vision ist nun eine flächendeckende Versorgung des Nürnberger Stadtgebietes mit Stadtteil-Lastenrädern. Gibt es bei Ihnen vor Ort schon eines? Falls nicht: Wie wäre es, wenn Sie Kontakt mit dem Bürgerverein in Ihrem Stadtteil aufnehmen und die Anschaffung eines Lastenrads anregen? Wie ich finde, eine schöne Form, gemeinsam etwas Sinnvolles zu finanzieren und dann auch gemeinsam zu nutzen.

Flächenfraß beenden - Impuls Nr. 50 - Hans Anschütz, Listenplatz 3

Die Stadt Nürnberg nimmt seit Jahrzehnten billigend in Kauf, dass auf dem Stadtgebiet die landwirtschaftlich genutzte Fläche permanent abnimmt, und zwar unabhängig davon, ob die Einwohnerzahl geschrumpft oder gewachsen ist. So sind seit 1972 (letzte große Eingemeindungen) von den damals 7.000 Hektar fast 4.000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche weggefallen. Nicht einmal die immer weiter steigenden Bodenpreise konnten das bisher aufhalten.

Wir fordern endlich eine Abkehr von diesem ungezügelten Wachstum in die Fläche. Genug ist genug. Nur eine Begrenzung der weiteren Ausdehnung der Wohn- und Verkehrsflächen hält Nürnberg lebenswert. Diese Beschränkung ist unumgänglich, wenn wir nicht irgendwann alle ohne Möglichkeit einer wohnungsnahen „grünen“ Umgebung und einer regionalen Grundversorgung mit Lebensmitteln leben wollen.

Akute Beispiele: Die Bebauung der Frischluftschneise „Tiefes Feld“ im Westen vernichtet natürliche Lebensräume und verschlechtert das Wohnklima in der Stadt. Die Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Marienberg wird dafür sorgen, dass weitere landwirtschaftliche Betriebe im Knoblauchsland in Schwierigkeiten kommen, weil große Flächen von ihnen nicht mehr genutzt werden können.

DAX - DUX - NUX - Impuls Nr. 49 - Reinhard Neumüller, Listenplatz 12

Den DAX „Deutscher-Aktien-Index“, den kennt wahrscheinlich jeder - ist ja klar. Geld, Wirtschaft und deren Vermehrung muss man täglich im Blick behalten.

Doch was ist mit DUX und NUX? Was ist mit unserer Umwelt?
Wir brauchen einen DUX „Deutscher-Umwelt-Index“ und einen NUX „Nürnberg-Umwelt-Index“! Es kann nicht sein, dass die Wirtschaft wichtiger ist als unser Lebensraum! Beides kann nur gut gedeihen, wenn sie zusammenwirken. Viele der Daten für einen Umweltindex werden zwar regelmäßig erfasst, aber nur spärlich veröffentlicht.

Die Einzeldaten müssen nun zusammengeführt und in Relation gebracht werden. Wird dieser Index dann regelmäßig mit den DAX-Informationen veröffentlicht, wird auch das Zusammenspiel der beiden Indices offensichtlich, und Wirtschaft, Politik und Bürger können bewusster reagieren. Neben Luft- und Wasserwerten gehören Daten wie der „Flächenfraß“, Öko-Energien, ÖPNV-Daten und die Flugzahlen dazu.

Die Nürnberger Verwaltung stellt im Internet zwar Schadstoffwerte für Luft und Wasser bereit, doch müssen diese Einzelwerte auf vielen Einzelseiten gesucht werden und sind vom Juni 2019. Es muss ein INDEX sein, der zeitnah über Medien mitgeteilt wird – eben wie der DAX. Nur wenn diese Daten ZEITNAH bekannt sind, kann man die Ursachen erkennen und richtig REAGIEREN.

So schafft man die Basis für den Umweltschutz und eine intakte Umwelt!

Gleichberechtigung - Impuls Nr. 48 - Inga Hager, Listenplatz 2

Mit Blick auf die Kommunalwahl wollen alle Vereine und Bürgerinitiativen in Nürnberg von ihren zukünftigen Vertretern wissen, wie sie sich im Stadtrat zu den verschiedensten Themen positionieren werden. Dazu werden immer wieder Podiumsdiskussionen veranstaltet zu denen die OB-Kandidat*innen eingeladen werden. Alle OB-Kandidat*innen? Nein, meist nur diejenigen von SPD, CSU und den Grünen. Man nennt sie „die aussichtsreichen Kandidierenden.“

Wer entscheidet eigentlich darüber, welche Kandidatin oder welcher Kandidat aussichtsreich ist? Wenn der OB-Kandidat der ÖDP, Christian Rechholz, dann im Vorfeld anfragt, ob er auch mit aufs Podium dürfe, so ist die Standardantwort immer erst einmal: Na, wenn wir Sie als kleinere Partei zulassen, dann müssen wir ja Vertreter vom rechten Rand des politischen Spektrums auch aufs Podium lassen!

Ich gehe davon aus, dass kleinere Parteien klein gehalten werden, wenn sie sich nicht präsentieren dürfen und auch in der Presse dadurch weniger über sie berichtet werden kann.

Ich wünsche mir Gleichberechtigung für die Vertreter aller demokratischen Parteien, dann können die interessierten Bürger selber entscheiden, welche Kandidatin/welcher Kandidat am besten geeignet ist für den Chefposten im Rathaus.

Kostenloser Nahverkehr in der Nürnberger Altstadt - Impuls Nr. 47 - Jan Gehrke, Listenplatz 1

In den vergangenen Jahren entwickelten zahlreiche Großstädte weltweit ein Konzept für eine Gratisnutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im Stadtzentrum. In Melbourne heißt sie „Free Tram Zone“, in Pittsburgh, Calgary oder Salt Lake City spricht man von der „Free Fare Zone“, in Perth gibt es die „Free Transit Zone“. Zuletzt führte Augsburg Anfang des Jahres die „kostenlose City-Zone“ ein.

Gemeinsam haben alle diese Modelle, dass man in einem festgelegten, meist im Zentrum der Stadt gelegenen Bereich, ohne Fahrschein die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen kann. Schilder an den Haltestellen und Ansagen in den Fahrzeugen weisen darauf hin, an welcher Haltestelle die Zone mit kostenloser Nutzung endet.

Die ÖDP Nürnberg diskutierte dieses Konzept bereits auf der Klausurtagung im vergangenen Herbst und regt nun eine Freifahr-Zone auch in Nürnberg an. Ich habe selbst bereits positive Erfahrungen mit einer Freifahr-Zone gemacht: Als Tourist konnte ich unkompliziert kostenlos die Sehenswürdigkeiten im City-Bereich mit Bus und Straßenbahn ansteuern. Als ich dann weiter raus aus dem Zentrum wollte, waren mir die öffentlichen Verkehrsmittel bereits vertraut, und es war einfacher, sich im Streckennetz zu orientieren und die passende Fahrkarte zu kaufen.

Wir schlagen folgenden Bereich und folgende Linienabschnitte für die Nürnberger Freifahr-Zone vor: Freie Fahrt soll es entlang des Altstadtrings und innerhalb der Altstadt geben:

  • zwischen Hauptbahnhof und Plärrer (U1)
  • zwischen Rathenauplatz und Plärrer (U2 und U3 sowie Buslinie 36)
  • zwischen Plärrer und Tiergärtnertor (Straßenbahnlinien 4 und 6 - letztere bis Hallertor)
  • sowie zwischen Heilig-Geist-Spital und Maxtor (Buslinien 37, 46 und 47)

Wir sind überzeugt, dass durch diese Maßnahme die Attraktivität der Altstadt steigt, was den dort ansässigen Gewerbebetrieben zugute kommt. Auch für die Tourismuswerbung lässt sich diese Maßnahme hervorragend nutzen. Ebenso steigt der Anreiz, das Auto nicht mit in die Altstadt zu nehmen. Und viele, die so erstmals den ÖPNV in Nürnberg kennen und schätzen lernen, werden dann eher bereit sein, auch auf anderen, längeren und kostenpflichtigen Strecken auf Bus und Bahn umzusteigen.

Coffee to go - Impuls Nr. 46 - Tanja Sippel, Listenplatz 22

Ich frage mich, warum wir Deutschen so gerne Trends und Verhaltensweisen aus den USA übernehmen, statt zum Beispiel aus Italien, obwohl das doch angeblich das Traumland der Deutschen ist! In Italien hat sich eine einzigartige Kaffee-Kultur entwickelt, und wir Deutschen lieben ja auch Espresso, Cappuccino und Latte macchiato. Aber wir schleppen das Getränk lieber in einem Einweg-Becher mit in die U-Bahn oder an den Arbeitsplatz, statt uns die 5 Minuten zu gönnen, um ihn in einer gemütlichen, lebendigen Espresso-Bar zu trinken - so wie es die Italiener machen. Dort hat jeder seine Stamm-Bar, wo er auf dem Weg zur Arbeit und auf dem Heimweg von der Arbeit mal schnell einkehrt, unter großem Hallo die Bar-Bedienung und die anderen Gäste begrüßt (denn wenn man jeden Tag kommt, kennt man sich natürlich!), „un caffè“ bestellt, diesen aus einer dickwandigen Porzellantasse im Stehen an der Theke trinkt, kurz Neuigkeiten austauscht und dann weiterzieht. Ganz ohne To-go-Becher!
Ich wünsche mir in Nürnberg mehr Espresso-Bars in dieser italienischen Art mit langer Steh-Theke, und weniger Coffee-to-go. Mehr Lebensart und weniger Müll. Vielleicht könnten wir sogar Nürnberg zur Einwegbecher-freien Zone erklären?
Übrigens: Das wunderschöne Venedig ist Nürnbergs Partnerstadt. Da wird man doch Kompetenzen finden in Sachen Kaffee-Kultur?

Generationenübergreifendes Wohnen - Impuls Nr. 45 - Inga Hager, Listenplatz 2

Bezahlbarer Wohnraum ist in Nürnberg ein äußerst knappes Gut. Das bekommen besonders Auszubildende und Studierende zu spüren, die aus dem Elternhaus ausziehen möchten oder von auswärts zuziehen. Gleichzeitig wohnen ältere Menschen, deren Kinder schon lange ausgezogen sind, oft alleine in großen Familienwohnungen. Seit Jahren steigt der Wohnraumbedarf pro Person kontinuierlich an, da es immer mehr Single-Haushalte gibt. Aber auch die Ressource Wohnraum ist im Stadtgebiet endlich, wenn auch noch ein wenig Grünfläche übrig bleiben soll.

Es gibt ja bereits kommunale Hilfen, wenn eine Wohnung barrierefrei umgebaut werden muss oder auch nur eine Badewanne gegen eine Dusche ausgetauscht werden soll. Ich wünsche mir kommunale Unterstützung beim Vermitteln von Wohngemeinschaften: Günstiges Wohnen für Azubis und Studierende bei älteren Stadtbewohnerinnen oder –bewohnern, die dafür stundenweise Hilfe im Haushalt oder Garten bekommen. Neben der Vermittlungsplattform ist ein Ansprechpartner beim Referat für Jugend, Familie und Soziales zu benennen, der im engen Austausch mit dem Seniorenamt steht.

Starke Wirtschaft durch regionale Unternehmen - Impuls Nr. 44 - Hans Anschütz, Listenplatz 3

Eine starke Wirtschaft ist zentral für ein Gemeinwesen. Das gilt auch für Städte wie Nürnberg. Die wirtschaftliche Stärke von Deutschland ist der Mittelstand. Die kleinen und mittelständischen Unternehmen beschäftigen die meisten Mitarbeiter und tragen im Verhältnis zu ihrer Mitarbeiterzahl die höchste Steuerlast. Zudem schaffen diese Unternehmen auch die meiste Innovation.

Nürnberg sollte die knappen Ressourcen an Flächen und die Zuarbeiten im Wirtschaftsreferat bevorzugt für kleine und mittlere, vor allem regionale Unternehmen bereitstellen. Diese Unternehmen haben eine  positive Auswirkung auf die Wertschöpfung vor Ort. Sie sind in der Regel mit ihrer Kommune verbunden und haben einen engeren Bezug zu den sozialen und ökologischen Auswirkungen ihrer Tätigkeit. Sie sind damit das gewünschte Gegenstück zu internationalen Konzernen, die kaum Steuern hier zahlen und deren oberste Maxime der Gewinn um jeden Preis ist.

Bei Firmenansiedlungen ist das Gemeinwohl wichtiger als prestigeträchtige Namen.

Transparente Politik - Impuls Nr. 43 - Reinhard Neumüller, Listenplatz 12

Das Schlagwort „Transparenz“ ist derzeit in aller Munde - warum eigentlich?

Im Bereich der Wirtschaft wurde durch Qualitäts-Managementsysteme eine Transparenz geschaffen, die Banken und Investoren gefordert haben. Im Bereich der Politik und der öffentlichen Verwaltungen endet diese Transparenz leider oftmals bei Wahlaussagen und Sitzungen im „Kleinen Kreis“. Die Zeit zwischen den Wahlperioden läuft dann meist ohne öffentliche Beteiligung ab und führt so leicht zur Politikverdrossenheit der Bürger.

Zum anderen sind die Verwaltungsabläufe und die Gesetzessprache nicht einfach für Jedermann zu verstehen. Daher ist es wichtig, dass die Politik und die Verwaltungen ihr Tun und den aktuellen Fortschritt der Aktivitäten und deren Kosten in verständlichen Informationen den Bürgern transparent vermitteln.

Eine Möglichkeit hierzu ist es, die Bürger mittels Internet und Livestream an Besprechungen und Stadtratssitzungen teilhaben zu lassen. Man kann bei langfristigen Projekten den jeweiligen Fortschritt auf Plattformen veröffentlichen. So wird wieder mehr Vertrauen geschaffen, und ein Feedback aus verschiedenen Richtungen kann helfen Fehler frühzeitig zu vermeiden. Zeigen Sie Ihr Interesse am Wirken unserer Bürgervertreter!

Mut zur Fahrgemeinschaft - Impuls Nr. 42 - von Ute Anschütz, Listenplatz 32

Es sollte angesichts der negativen Begleiterscheinungen des Autoverkehrs unser aller Ziel sein, möglichst oft das Auto stehen zu lassen, idealerweise ganz darauf zu verzichten.

Häufig ist dies aus nachvollziehbaren Gründen nicht möglich. Es liegt jedoch an jedem selbst, wie oft er das Auto benutzt. Viele Menschen in den Ortsteilen haben einen ähnlichen Weg zur Arbeit. Man muss meist gar nicht lange suchen, um einen geeigneten Partner für die Fahrgemeinschaft zum Arbeitsplatz zu finden. Häufig findet sich sogar jemand im näheren Bekanntenkreis. Eine Fahrgemeinschaft spart Geld und CO2 und ist noch dazu unterhaltsamer.

Außerdem bieten die meisten Autos ausreichend Platz, um sich für die Fahrt zum Einkaufen zusammenzuschließen, idealerweise gleich mit dem Nachbarn. Also lassen Sie sich inspirieren und motivieren für eine gute Sache, auch wenn es vielleicht bequemer ist unabhängig zu sein.

Soziale Mobilität - Impuls Nr. 41 - David Schrollinger, Listenplatz 10

Mobilität bedeutet nicht nur von A nach B zu kommen, sondern verspricht Freiheit.
Eine gute und schnelle Anbindung zur Arbeit, und von den Randbereichen durch die Stadt zum Zentrum ist für die Stadtgesellschaft essentiell und hält sie am Leben.
Diese Freiheit wurde uns bisher durch breite Straßen und halbe Autobahnen durch die Stadt versprochen. Doch die Abgase machen die Menschen krank und sind Ursache der Klimakatastrophe, was eine Stadt voller Autos mit Verbrennungsmotoren in der Zukunft unvorstellbar macht.
Wenn wir diese Freiheit nicht verlieren wollen, müssen wir über eine neue Mobilitäts-Infrastruktur nachdenken. Anfangen können wir im Hier und Jetzt, indem wir den Straßenraum für den Menschen zurückgewinnen, Fahrradschnellwege und den ÖPNV ausbauen, erschwinglich und attraktiv machen. Es ist jetzt an der Zeit, dem einstigen Modell der autogerechten Stadt den Rücken zu kehren und mit einer sinnvolleren, nachhaltigeren urbanen Mobilität, die Freiheit, Dynamik und das soziale Zusammenleben fördert, in die Zukunft zu gehen.

Trennen, da wo es Sinn macht - Impuls Nr. 40 - Stefan Bengl, Listenplatz 5

Man sieht sie inzwischen überall stehen. Noch sind sie leer, warten nun auf die erste Befüllung: Die gelben Tonnen. Viele Diskussionen gab es um sie. Die einen sagen "nützlich", die anderen sagen "nutzlos". Die große Frage, welche ich mir stelle: Wie kann ich gewissenhaft meinen Plastikmüll trennen, wenn ich nicht sicher gehen kann, dass dieser nicht im Meer landet? Wir Deutsche und explizit wir in Bayern und Franken müssen voran gehen und Müllexporte sofort stoppen. Wenn wir nicht fähig sind, unseren Müll fachgerecht zu recyclen, wer soll es dann können?

Stärkung des Ehrenamtes - Impuls Nr. 39 - Inga Hager, Listenplatz 2

Ehrenamtliches Engagement gibt es in den unterschiedlichsten Bereichen der Stadt: da gibt es z. B. Bürger, die sich als Baumpaten um die Standorte einzelner Stadtbäume kümmern. Da gibt es Menschen, die sich als Lesepaten um Grundschüler kümmern, die mit dem Lesenlernen oder der Deutschen Sprache zu kämpfen haben. Andere Ehrenamtliche besuchen in Kliniken regelmäßig Patienten, servieren Tee und Kaffee, kaufen eine Zeitung am Kiosk oder begleiten Sterbende in ihren letzten Stunden. Viele engagieren sich im Sportverein als Übungsleiter, in den Kirchengemeinden als Ferienbetreuer, im Tierschutzverein als Welpenversorger oder bei Bluepingu als Lebensmittelretter. Diese Liste kann endlos weitergeführt werden und betrifft jeweils alle Geschlechter.

All diese Helfenden setzen sich zum Wohle der Gemeinschaft unentgeltlich ein. Da tut es gut, wenn die Stadtverwaltung zum Tag des Ehrenamtes einlädt und Danke sagt. Um den Vereinen in der Stadt, die vom Ehrenamt getragen werden, darüber hinaus Anerkennung und Planungssicherheit zu geben, fordere ich eine verlässliche finanzielle Stärkung dieser Gruppierungen für Material- und Sachkosten.

Grüne Hauswände und grüne Dächer - Impuls Nr. 38 - Hans Anschütz, Listenplatz 3

Die Farbe Grau bestimmt in vielen Bereichen unsere Stadt. Nürnberg gehört zu den zehn deutschen Städten mit der höchsten Einwohnerdichte. Grau sind die Verkehrswege, die Parkplätze sowie die Fassaden und Flachdächer der meisten Gebäude.

Leider verstärken die grauen Flächen die Probleme, die der Klimawandel mit sich bringt. Sie heizen sich tagsüber stärker auf als Naturflächen und geben die Hitze nachts wieder ab. Deshalb gibt es inzwischen im Sommer sehr viele Nächte im Jahr, in denen sich in der Stadt tropische Temperaturen halten, während es in den Außenorten und im Umland bei Dunkelheit wieder erträglich wird.

Grüne Dächer und grüne Fassaden an den Häusern sind ein bekanntes Gegenmittel. Noch dazu bietet das Grün Lebensraum für Insekten und Vögel.

Wir brauchen Beratung und Förderprogramme für alle Hausbesitzer, die sich mit Pflanzen am Haus und auf den Dächern daran beteiligen wollen, dass Nürnberg noch schöner und noch lebenswerter wird, auch wenn die Temperaturen im Sommer weiter steigen.

Und die Stadt sollte bei den städtischen Gebäuden mit gutem Beispiel vorangehen.

Dreikönigsfahrt: Radentscheid Nürnberg am Start! - Impuls Nr. 37 - Jan Gehrke, Listenplatz 1

Bereits im Oktober 2018 nahm ich als ÖDP-Stadtrat am "Future Mobility Camp" im Nürnberger Verkehrsmuseum teil und diskutierte mit vielen anderen Interessierten über eine zukünftsfähige Mobilität in Nürnberg. Dabei lernte ich auch die Verantwortlichen für den "Radentscheid Berlin" kennen. Diese Bürgerinitiative entwarf ein Volksbegehren für eine „sichere und komfortable Radinfrastruktur“ in Berlin. Da der Berliner Senat in Verhandlungen mit der Initiative und anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen die Forderungen weitgehend übernahm, verzichtete die Initiative auf die Durchführung des Volksbegehrens. Der Senat verabschiedete im Juni 2018 das Berliner Mobilitätsgesetz.

Nun hat sich auch bei uns eine Intitiative von Bürgerinnen und Bürgern für einen Radentscheid in Nürnberg gebildet und kräftige Vorarbeit geleistet. Anders als im Bundesland Berlin handelt es sich dabei nicht um ein Volks-, sondern um ein Bürgerbegehren. Die ÖDP Nürnberg unterstützt den Radentscheid Nürnberg.

Heute wurde bei einer Dreikönigsfahrt auf gesperrten Straßen einmal die Nürnberger Altstadt umrundet. Wir bildeten einen langen Fahrrad-Corso, um für das Bürgerbegehren zu werben, damit man in Zukunft in Nürnberg königlich radfahren kann! Dabei wurden auch erstmals die Ziele für den Radentscheid öffentlich vorgestellt. Mehr dazu in einem der kommenden Impulse.

Was meine Frau und mich besonders begeistert hat, war der Wortbeitrag einer zum Motto des Tages mit Königskrone radelnden Dame in fortgeschrittenem Alter: Sie wünschte sich vor allem gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer, einen freundlichen Umgangston im Straßenverkehr und gerne auch ein bisschen Humor.

Auch die Einladung zur Dreikönigsfahrt machte deutlich, dass es bei den Forderungen vor allem um Sicherheit und um Rücksichtnahme geht, und dass dabei auch die Radfahrenden gefordert sind: Als Voraussetzung für das heutige Mitradeln wurde ein verkehrssicheres Fahrrad mit vorschriftsmäßiger Beleuchtung gefordert!
Übrigens: Die Unterschriftensammlung für den Radentscheid Nürnberg beginnt am 24. Februar 2020.

https://www.radentscheid-nuernberg.de/

Vielfalt statt Einfalt - Impuls Nr. 36 - Tanja Sippel, Listenplatz 22

Nürnberg hat ein reiches Angebot an freien, also nicht-staatlichen Schulen. Die größte davon ist die Wilhelm-Löhe-Schule, eine evangelische Gesamtschule mit ca. 2050 Schülern, gefolgt von der Rudolf-Steiner-Schule (Waldorfschule) mit knapp 1000 Schülern, der Montessori-Schule mit Montessori-FOS, der Jenaplan-Grundschule und -Gymnasium sowie der Adolf-Reichwein-Schule.

Trotz ihrer ganz unterschiedlichen pädagogischen Konzepte haben diese Schulen eines gemeinsam: sie erhalten aus öffentlichen Geldern nur einen Teil der entstehenden Kosten. Deshalb muss ein Schulgeld erhoben werden, zu zahlen von den Eltern.

Allen diesen Schulen ist aber auch gemein, dass sie offen sein wollen für alle Schüler, unabhängig von der finanziellen Situation der Eltern. Doch die Bezuschussung der privaten Schulen steigt nicht in dem gleichen Maße wie die Aufwendungen, die für die staatlichen Schulen zur Verfügung gestellt werden. Außerdem wird der Schulgeldersatz seit Jahrzehnten nur für elf Monate gewährt, obwohl z.B. Gehälter und Raumkosten für das ganze Jahr gezahlt werden müssen. Die Fahrtkosten werden für Schüler freier Schulen nur zu einem geringen Teil bzw. gar nicht ersetzt, obwohl alle anderen Schüler kostenfrei zur Schule fahren dürfen.
Wir fordern hier mehr Gerechtigkeit, um die Vielfalt unserer Schullandschaft zu erhalten und um es allen Eltern zu ermöglichen, sich für eine alternative Schulform zu entscheiden.

Wohnen ist ein Menschenrecht - Impuls Nr. 35 - Christian Rechholz, Listenplatz 4 und Oberbürgermeister-Kandidat

Nürnberg hat besser gehandelt als viele andere Städte oder der Freistaat, und hat die städtische Wohnungsbaugenossenschaft nicht verschleudert. Dennoch wird die Lage immer angespannter. Denn Menschen brauchen bezahlbaren Wohnraum zum Leben. „Jeder Bewohner Bayerns hat Anspruch auf eine angemessene Wohnung“, heißt es in Artikel 106 unserer Verfassung, und dass die Schaffung bezahlbaren Wohnraums Aufgabe von Staat und Gemeinden sei.

Dieser Aufgabe müssen wir uns wieder vermehrt stellen. Indem die Stadt selbst bezahlbare Wohnungen baut. Indem sie beim Flächenmanagement festlegt, welche Art der Bebauung wir uns wünschen. Und indem wir auch alternative Konzepte fördern, wie etwa Genossenschaftsmodelle, die Wohnraum vor Spekulationen und Gewinnmaximierung schützen. Dabei wollen wir als ÖDP für die Schaffung von Wohnraum keine Naturflächen opfern, sondern Brachen nutzen und Gebäude aufstocken. Da, wo es nicht anders geht, sollen Ausgleichsflächen geschaffen werden, durch Anpflanzungen an anderer Stelle.

Städtepartnerschaften vertiefen und erweitern - Impuls Nr 34 - Jan Gehrke, Listenplatz 1

Die Stadt Nürnberg pflegt seit Jahrzehnten Partnerschaften mit zahlreichen Städten in Europa sowie einzelnen in Asien und Nord- sowie Mittelamerika. Erfreulicher Weise werden diese Partnerschaften in Nürnberg kontinuierlich mit Leben erfüllt und vom Amt für Internationale Beziehungen intensiv begleitet. Dabei entstehen kulturelle, aber auch Projekte zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

Ich selbst habe als ÖDP-Stadtrat in den vergangenen sechs Jahren an zahlreichen Begegnungen mit Besuchergruppen, die aus den Partnerstädten nach Nürnberg kamen, teilgenommen. Oft waren es Jugendliche und junge Erwachsene, mit denen ich mich mit großem Gewinn ausgetauscht habe.

Derzeit entwickelt die Stadt erstmals eine Städtefreundschaft zu Städten in Afrika (Togo). Die ÖDP fordert schon lange, mehr Partnerschaften mit Städten aus der südlichen Hemisphäre zu gestalten. Hier können beide Seiten besonders voneinander lernen und profitieren.

So wünsche ich mir, dass die Nürnberger Städtepartnerschaften insbesondere in Bezug auf Austausch zu Fragestellungen des Klimas, der Mobilität und der Nachhaltigkeit intensiviert werden und dass der nach meiner Meinung schönste Weihnachtsmarkt Nürnbergs, der "Markt der Partnerstädte" auf dem Rathausplatz, in bewährter Weise weiter geführt wird.

Bereits seit einigen Jahren darf ich dort in der Bude der nicaraguanischen Partnerstadt San Carlos Produkte aus der Partnerstadt verkaufen und typische Heißgetränke ausschenken. In diesem Jahr war unsere Spitzenkandidatin bei der Kommunalwahl am 15. März, Inga Hager, mit mir im Einsatz.

Regionale und biologisch erzeugte Lebensmittel - Impuls Nr. 33 - Vera Kestler, Listenplatz 9

Ein regionales Produkt ist "aus der Region für die Region". Es wird innerhalb einer abgegrenzten Region erzeugt, verarbeitet und verkauft.

Viele Menschen kaufen regionale Lebensmittel, da sie so die Produzenten vor Ort und somit die regionale Wirtschaft unterstützen. Sie schätzen zudem die Frische von Obst und Gemüse, dass in der Saison reif geerntet wird. Die Lebensmittel gelangen auf kürzestem Weg zum Handel und damit zu UNS und stellen so eine Möglichkeit für uns dar, klimaschonend einzukaufen.

Regionale Lebensmittel sind nicht gleich qualitativ hochwertiger als Produkte aus anderen Gegenden. Einige Regionalzeichen garantieren allerdings neben der regionalen Herkunft, dass zusätzliche qualitative, ökologische und soziale Kriterien (zum Beispiel gentechnikfreie Fütterung) eingehalten werden.

Daher fordern wir: Mehr regional und biologisch erzeugte Lebensmittel in Schulen, Kantinen und im Klinikum.

Lebensmittel-Punkt Nürnberg - Impuls Nr. 32 - Inga Hager, Listenplatz 2

Die wachsende Kluft zwischen der Stadt- und der Landbevölkerung macht sich derzeit in massiven Bauernprotesten bemerkbar. Dabei beschweren sich die Bauern zurecht, wenn die Verbraucher aus der Stadt sie als Tierquäler und Giftspritzer bezeichnen und gleichzeitig Fleisch und Gemüse zu Dumpingpreisen beim Discounter kaufen.

Viele Stadtmenschen haben den Bezug zur Nahrungsherstellung verloren. Die meiste Nahrung wird als fertiges Gericht in einer Kantine, Mensa oder Schulküche gegessen, ohne dass man weiß, woher die Rohstoffe dazu kamen und wie die Tiere gehalten wurden.

Alle Schulkinder in Nürnberg sollten die Möglichkeit bekommen, in einem Schulgarten mitzuarbeiten, Gemüse wachsen zu sehen, zu erleben was passiert, wenn zu wenig oder zu viel gegossen wird. Auch das gemeinsame Zubereiten von Speisen sollte im Rahmen der Nachmittagsbetreuung möglich sein. In städtischen Grünflächen sollen essbare Gemüsepflanzen, Kräuter und Obst wachsen, so dass alle Bürger die Möglichkeit haben, sich bei der Pflege mit einzubringen und letztlich auch zu ernten. Dies steigert die Wertschätzung gegenüber den Nahrungsmitteln und den Bauern, die tagtäglich auf dem Feld arbeiten.

Da leben, wo andere Urlaub machen - Impuls Nr. 31 - Stefan Bengl, Listenplatz 5

Bayern, vor allem aber das Frankenland, ist für mich der schönste Fleck der Welt. Wir leben inmitten von Wäldern, Bächen, Flüssen und Seen. Ich habe nicht den Eindruck, dass es irgendwo schönere Wälder und Natur gibt als bei uns: der Bayerische Wald und in Franken das Altmühltal und die Fränkische Schweiz. Mittendrin mein Herzstück Nürnberg.

Für die Region und für eine der schönsten Städte Deutschlands will ich mich stark machen und dafür sorgen, dass wir weiter inmitten dieser Schönheit leben können. Wir dürfen nicht endlos weiter bauen und der Natur noch mehr entreißen. Für Nürnberg, für uns und die Zukunft unserer Kinder!

Der giftige Rest vom Strom - Impuls Nr. 30 - Reinhard Neumüller, Listenplatz 12

Grundsätzlich ist der Strom eine „saubere“ Energie. Doch wo Licht ist, da ist auch Schatten! Die Lichtseite ist eindeutig bei der Anwendung, die Schattenseite bei der Erzeugung und Speicherung.

Bei der Erzeugung liegen die Probleme einerseits im Ressourcenverbrauch von Kohle, Öl und Gas, sowie deren Reststoffen nach der Stromerzeugung; die belastete Asche, die giftige Abluft, das erhitzte Abwasser bis hin zur ungeklärten Lagerung der atomaren Abfälle. All dies belastet die Umwelt, selbst die Wasserkraftwerke mit dem großen Landverbrauch und ihrem Methangas-Ausstoß durch die Schlammablagerungen an der großen Staumauer.

Die hauptsächlichen Stromspeicher – sprich Batterien und Akkus – sind allseits verbreitet. Je effizienter und energiedichter diese sind, so steigt auch ihre Giftigkeit. Beginnend mit der Gewinnung von giftigem Kobalt im Kongo mit Kinderarbeit, bis hin zum Abpumpen des lithiumhaltigen Grundwassers in Chile, wodurch die mageren Felder der einheimischen Bauern endgültig vertrocknen.
Zum Schluss bleiben noch die Abfälle der alten Anlagen und Maschinen aus dem Rückbau der Kraftwerke, der Schornsteine, der Windkraftanlagen (Glas- und Kohlefaser verstärkten Kunststoffe) und der Solarpanels eine Umweltbelastung.

Als Verbraucher müssen wir unser altes Handy, Elektrogeräte und Batterien, vor allem die Knopfzellen, ordnungsgemäß entsorgen und recyceln. Leider wandern derzeit noch immer zwei Drittel in den Restmüll. Bisher gibt es in Europa nur eine Firma, die Batterien aus der e-Mobilität recyceln kann.

Überlegen Sie die Neuanschaffung und nutzen Sie Ihre Geräte länger!

Besser ohne Böller - Impuls Nr. 29 - Christian Rechholz, Listenplatz 4 und Oberbürgermeister-Kandidat

40 Tonnen Abfall allein in Nürnberg; rund 8.000 Verletzte in Deutschland; verpestete Luft, ausgebrannte Häuser und Wohnungen, Wild- und Haustiere in Angst und Panik. Ist das ein guter Start ins Jahr? Das fragen sich immer mehr Menschen. Feiern kann man auch anders. Und so verzichten mittlerweile etliche Geschäfte auf das Geschäft mit dem Krach, und einige Städte haben ein Böllerverbot ausgesprochen, wie auch in München auf Antrag der ÖDP.

Auch im Nürnberger Stadtrat haben wir ein Böller-Verbot zumindest für die gesamte Innenstadt beantragt, es wurde leider abgelehnt.

Neben dem Leid für viele Tiere und dem Müll, der auf Kosten der Allgemeinheit entsorgt werden muss, finde ich den Sicherheitsaspekt wichtig. An Silvester durch die Altstadt zu spazieren, gleicht einem Spießrutenlauf, und das schon Stunden vor Mitternacht. Unvernünftige Menschen werfen gerne Böller anderen Menschen direkt vor die Füße, selbst Kindern. Alkohol und Sprengmittel sind keine gute Kombination.

Wieso man das das ganze Jahr so sieht, an Silvester aber nicht, und hier Betrunkene damit hantieren lässt, bleibt mir ein Rätsel. Letztes Jahr starben in Brandenburg sogar zwei Männer und in Thüringen wurde ein Mädchen lebensgefährlich verletzt. In der Enge der Nürnberger Innenstadt haben meiner Ansicht nach Böller nichts verloren, zum Schutz von Mensch und Tier und unserer Altstadt. Feiern kann man auch anders - bye bye Böller!

Bürgerfreundliche Stadtratsunterlagen - Impuls Nr. 28 - Jan Gehrke, Listenplatz 1

Kennen Sie das Ratsinformationssystem der Stadt Nürnberg? Dort findet jede Bürgerin und jeder Bürger alle Termine und Unterlagen für die öffentlichen Sitzungen des Stadtrats, vor und auch nach dem Sitzungstermin. Das sind zum Beispiel die Zusammenkünfte des Verkehrs-, des Umwelt- und des Sozialausschusses, und natürlich auch die monatlichen Sitzungen des Gesamt-Stadtrats.

Leider ist aus vielen der dort hinterlegten Dokumente nicht ersichtlich, wer sie erstellt hat und an wen man sich wenden kann, wenn man Fragen zu den behandelten Themen hat. Für die ÖDP ist Bürgerfreundlichkeit und Bürgerbeteiligung ein Kernthema. Wenn man möchte, dass sich Viele über die Arbeit des Stadtrats informieren – und wir wünschen uns das! – dann sollten auch die Unterlagen entsprechend gut und informativ aufbereitet sind.

Daher fordere ich: Alle Vorlagen für die Sitzungen und Ausschüsse des Stadtrats erhalten eine standardisierte Kopfzeile, aus der hervorgeht, wer in welcher Behörde das Dokument erstellt hat und dafür verantwortlich ist.

Wildtierschutz - Impuls Nr. 27 - Inga Hager, Listenplatz 2

In den immer dichter bebauten Städten leiden auch Wildtiere unter Wohnraum-Knappheit. Durch modern gebaute oder energetisch sanierte Häuserfassaden finden Vögel keine Nistmöglichkeiten mehr. Werden dann Nisthilfen extra aufgestellt, fehlt manchmal das richtige Nahrungsangebot (z.B. Beerensträucher) oder eine Wasserstelle in der Nähe.

Eichhörnchen bauen zunehmend auf Außen-Fensterbänken ihre Kobel, was jedoch ihre Jungen gefährdet, die bei ihren ersten Ausflügen an senkrechten Hauswänden leicht abstürzen können. Salamander lieben Steinmauern in der Sonne, Igel brauchen Laubhaufen über den Winter, in denen sie ungestört schlafen können.

Durch den bewussten Erhalt städtischer Grünflächen und zusätzliche Fassaden- und Dachbegrünung, wo das möglich ist, durch Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse sowie geeignete Mähpläne beim Straßenbegleitgrün soll der Lebensraum der Wildtiere in der Stadt erhalten bleiben.

Die ÖDP fordert, dass Biologen, die sich in diesem Bereich auskennen, bei der Stadtplanung zurate gezogen werden und ehrenamtliche Tierschutzorganisationen finanzielle Unterstützung bekommen.

Unseren Kindern und deren Bildung gerecht werden - Impuls Nr. 26 - Stefan Bengl, Listenplatz 5

An jedem Schultag gehe ich gerne in unser über 100 Jahre altes Schulhaus. Ich mag unsere freundlichen Schülerinnen und Schüler, ich mag die Kollegen, ich mag das Schulhaus.

Ich ertappe mich aber immer wieder fragend, wann denn endlich alle Bauarbeiten abgeschlossen sind. Immer wieder sehe ich nicht verputzte Stellen an der Wand, vermisse Steckdosen, von Internet ganz zu schweigen. Wir brauchen mehr Lehrkräfte, mehr Räume zur Betreuung im Ganztag, mehr Geld für Ausstattung.

Ich frage mich immer wieder: Was ist uns die Bildung unserer Kinder in der Stadt wert?

Human und weltoffen - Impuls Nr. 25 - Christian Rechholz, Listenplatz 4 und OB-Kandidat

An Weihnachten hören wir wieder die altbekannte Geschichte und feiern mit der ganzen Familie in unserer kleinen, heilen Welt. Bei der Geschichte, die wir erzählt bekommen, handelt es sich auch um eine Familie. Eine, die Obdach sucht und nur im Stall Unterschlupf findet. So wie Tausende Menschen in griechischen Lagern unter solch schlimmen Umständen, dass Kinder versuchen, sich mit Lebensmitteln zu vergiften! Die Familie von Bethlehem muss sich wenig später auch auf die Flucht machen, nach Ägypten.

Das Schicksal der Familie, die wir da Jahr für Jahr feiern, hat viel mit dem Schicksal der Flüchtlinge von heute zu tun. Ja, sie stammen meist sogar aus der gleichen geographischen Gegend. Uns kann dieses Schicksal nicht kalt lassen, erst recht, wenn wir Weihnachten feiern. Ich wünsche mir weiterhin in unserer Stadt des Friedens und der Menschenrechte ein weltoffenes und humanes Klima, das freundlich zu allen ist, die bei uns leben. Und ich wünsche mir politische Lösungen, etwa indem wir weitere Flüchtlinge, die in größter Not sind, bei uns aufnehmen.

Dies kann nicht die Lösung für alle sein. Es braucht humane Zustände in den Lagern und bessere Lebensbedingungen vor Ort. Denn keiner verlässt gerne seine Heimat, wenn er dort eine Perspektive hat. Das ist Aufgabe der Politik. Doch wir können alle mitwirken, indem wir das Klima schützen, dessen Veränderung eine der Hauptfluchtursachen ist, und durch den Kauf fairer Produkte, die Menschen Chancen in ihrer Heimat geben. Und durch ein freundliches Klima in unserer Stadt.

Freude und Respekt für alle Menschen - Impuls Nr. 24 - Jan Gehrke, Listenplatz 1

Heiligabend! Heute feiern Christinnen und Christen die Geburt von Jesus, dem Retter.

Dieser Jesus ist auch deshalb bis heute ein Vorbild für viele Menschen, weil seine Zuwendung gerade auch denen galt und gilt, die am Rande der Gesellschaft stehen. Und so setzen auch wir in der ÖDP uns dafür ein, dass jede und jeder sich mit den jeweils eigenen Fähigkeiten in die Stadtgesellschaft einbringen und an allen Bereichen teilhaben kann und darf.

Das beginnt schon mit Bildungseinrichtungen, in denen Kinder erleben, wie unterschiedliche Begabungen und verschiedene Beeinträchtigungen zum Leben dazu gehören und wie gegenseitige Unterstützung bereichert. Eine wahrhaft inklusive Gesellschaft unterscheidet nicht nach Herkunft, Geschlecht, Alter oder Behinderung/Nichtbehinderung und profitiert davon, dass sich alle nach ihren Kräften und Möglichkeiten einbringen!

In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern dieser Zeilen fröhliche Weihnachtstage!

Gleichberechtigung der Küken - Impuls Nr. 23 - Reinhard Neumüller, Listenplatz 12

Nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes werden in Deutschland jährlich rund 40 Millionen der „Legehennen-Brüder“ nach dem Schlüpfen getötet; das heißt, sie werden vergast oder geschreddert. Durch dieses wirtschaftsorientierte Massentöten wird in jeder Sekunde das Leben von rund 4 männlichen Küken ausgelöscht. Der Grund liegt nicht nur darin, dass sie keine Eier legen, sondern auch, weil sie langsamer wachsen und somit bis zur Schlachtreife länger gefüttert werden müssen.

Um nun auch diesen Geschöpfen ihr Dasein zu ermöglichen, werden bisher von wenigen deutschen Geflügelhöfen sogenannte „Brudereier“ in den Handel gebracht. Diese Eier kosten 6 ct pro Stück mehr und decken somit die Futtermehrkosten der „Brüder“. So lieb auch die Unterstützung von den „Schwestern“ ist, ist es nur ein weiterer Eckpunkt in der nachhaltigen Geflügelhaltung. Wir müssen wieder lernen die Gesamtheit der Natur gerecht und umfänglich zu erhalten.

So ein Gockel ist nicht nur ein stattlicher Anblick für die Hennen, sondern auch ein herzhafter Gaumen­schmaus für uns. Ein gut genährter Hahn hat natürlich als Delikatesse auch einen etwas höheren Preis als ein Masthähnchen aus einer künstlich beleuchteten Halle.

Wenn wir bewusst, nachhaltig und gerecht mit der Schöpfung leben wollen, müssen wir auch beginnen es zu tun. Es ist gut, mit anderen darüber zu reden, doch besser ist es, es selbst zu tun. Kaufen Sie bewusst ein!

Faire Kleidung, die Stadt als Vorbild - Impuls Nr. 22 – Tabea Hager, Listenplatz 8

Nürnberg bezeichnet sich seit 2010 als Fairtrade-Town. Um diesem Titel aber ehrlich gerecht zu werden, fehlt noch einiges. Dass bei gekauften Produkten wie Arbeitskleidung oder Lebensmitteln alle am Herstellungsprozess Beteiligten für ihre Arbeit fair bezahlt werden und Zwangsarbeit, Kinderarbeit und Ausbeutung ausgeschlossen sind, sollte eigentlich Standard sein. Solange dies nicht der Fall ist, muss auf Siegel, welche eine faire Produktion bescheinigen, vertraut werden.

Die öffentliche Hand darf auch auf kommunaler Ebene nicht durch Duldung von Ausbeutung Geld einzusparen versuchen. Das NürnbergStift hat gezeigt, dass eine Umstellung auf faire Arbeitskleidung möglich ist. Auch in Neumarkt arbeiten die Angestellten des städtischen Bauhofs bereits in fairen Schutzjacken und Hosen. Dies muss auch für den Nürnberger SÖR und das Klinikum möglich sein.

Deshalb kandidiere ich für den Nürnberger Stadtrat und fordere mit der ÖDP:

Faire Arbeitskleidung in öffentlichen Servicebetrieben
Faire Handelsbeziehungen für Lebensmittel wie zum Beispiel Kaffee, Kakaoprodukte und Südfrüchte.

Der Wald in Nürnberg braucht Hilfe - Impuls Nr. 21 - Hans Anschütz, Listenplatz 3

Viele Jahrhunderte ist die Kiefer auf den Sandböden rund um Nürnberg gut gewachsen. Umso erschreckender ist das, was sich jetzt in unseren Wäldern abspielt. Die Kiefer verkraftet die Erhöhung der Temperatur im Zuge des Klimawandels nicht.

Der Kiefernwald ist zwar kein ökologisches Vorzeigeprojekt, doch das großflächige Absterben unserer Hauptbaumart (mehr als 60 Prozent Anteil) ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass sich das Klima substanziell geändert hat. Laubbäume sollen in die Bresche springen und für die Zukunft Waldflächen gewährleisten. Doch selbst massenweise gepflanzte Ersatzarten wie die Buche werden es nicht schaffen, wenn wir den Klimawandel nicht bald stoppen.

In der Konsequenz müssen wir unbedingt versuchen, möglichst viele Flächen von Bebauung und Verkehrstrassen frei zu halten. Auch die Laubbäume haben nur eine Chance, wenn möglichst viel Wasser versickert und die Beeinträchtigung der Bäume und Waldböden durch dreckige Abgase, giftige Feinstaubpartikel und Überdüngung reduziert wird. Das Abholzen von Zigtausenden Quadratmetern unseres Waldes für eine hemmungslose Individualmobilität muss gestoppt werden. Wer die Augen aufmacht, der sieht, dass wir anders mit unserer Heimat umgehen müssen. Es wird höchste Zeit für eine ökologische Politik auch in Nürnberg.

Kulinarische Weihnachtsbotschaft - Impuls Nr. 20 - Ute Anschütz, Listenplatz 32

Vor allem in den Tagen vor Weihnachten werden uns per Radio und Zeitung die günstigen Preise für Lamm, Gans, Pute, Schwein und Kalb aus den Discountern nur so um die Ohren und Augen geschleudert. Wer ein bisschen nachdenkt, sollte eigentlich zu dem Schluss kommen, dass hinter so günstigen Preisen kein ernsthaftes Tierwohl stehen kann.

Wer sein Fleisch braucht, dem sei es gegönnt. Aber bitte unterstützen Sie doch dabei die vielen regionalen Einkaufsmöglichkeiten und Hofläden, die für Tierwohl eintreten und uns auch in Nürnberg zur Verfügung stehen.

Die Fleischportion muss auch gar nicht so groß sein. Es gibt viele leckere Gemüsegerichte und wunderbare Beilagen, die für ein hervorragendes Essen sorgen. „Weniger ist mehr“ ist auch ein passender Ansatz bei der Auswahl unserer Fleischration!

Das sollte uns natürlich nicht nur über Weihnachten, sondern das ganze Jahr hindurch begleiten. In diesem Sinne, guten Appetit und eine große Portion Kreativität für das Festmahl und für alle anderen Mahlzeiten.

Inklusion mutig anpacken - Impuls Nr. 19 - Inga Hager, Listenplatz 2

Eine gute soziale Durchmischung beugt der Ghettoisierung vor. Nicht nur die verschiedenen Generationen profitieren voneinander, sondern ebenso die unterschiedlichen Kulturen. Und wo es normal ist verschieden zu sein, kann auch Inklusion besser gelingen.

Doch der Trend geht immer mehr dahin, schon in der Schwangerschaft Untersuchungen vornehmen zu lassen, um zum Beispiel das Downsyndrom früh zu erkennen und diese Menschen dann auszusortieren. Ihnen wird reflexartig unterstellt, ihr Leben sei nicht lebenswert. Hier gibt es dringenden Beratungsbedarf, um Frauen und Familien, die ein Kind mit Behinderung erwarten, zu ermutigen.

Einrichtungen der Noris-Inklusion wie zum Beispiel die Tante-Noris-Cafés und die Erlebnisgärtnerei am Marienbergpark, in denen Menschen mit Behinderung arbeiten und von den Kunden auch wahrgenommen werden, sollen durch die Stadt weiter großzügig unterstützt werden. Die ÖDP fordert, dass sich die Stadt Nürnberg verstärkt darum bemüht, für Menschen mit Behinderung barrierefreie Arbeitsplätze zu schaffen.

Mit dem Rad von Tür zu Tür - Impuls Nr. 18 - Jan Gehrke, Listenplatz 1

Einer der Schlüssel, um Pendler zum Umsteigen vom Automobil auf umweltfreundlichere und weniger Raum beanspruchende Fortbewegungsmöglichkeiten zu bewegen, sind verbesserte Mitnahmemöglichkeiten für Fahrräder im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).

Die komfortabelste Lösung zur Kombination von Nahverkehr und Fahrradnutzung ist für Pendler, das eigene Fahrrad von der Haustür bis zum Eingang des Arbeitgebers durchgehend mitzuführen. Das bedeutet in der Regel, von zuhause bis zur Haltestelle zu radeln, das Fahrrad ein Stück weit in öffentlichen Verkehrsmitteln mitzunehmen und die letzte Strecke bis zum Arbeitsort wieder zu radeln.

Grundsätzlich ist die Mitnahme von Fahrrädern - mit Ausnahme einer morgendlichen Sperrzeit bei den S-Bahnen - in Bus und Bahn rund um die Uhr möglich, sofern ausreichend Platz vorhanden ist. Hier sehen wir ein großes Potenzial zum Umsteigen vom Auto, wenn folgende Verbesserungen vorgenommen werden, die wir im Nürnberger Stadtrat seit Jahren fordern:

Neu anzuschaffende Busse und Bahnen erhalten einen eigenen Bereich/Wagen, der exklusiv für Rollstühle, Kinderwägen und Fahrräder zur Verfügung steht. Anschließend wird ein Abo-Angebot im VGN eingeführt, das ganztags die unkomplizierte Mitnahme von Fahrrädern ohne Lösen eines Zusatztickets ermöglicht.

Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum - Impuls Nr. 17 - Reinhard Neumüller, Listenplatz 12

Wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum in Nürnberg!

Seit der Jahrtausendwende ist die Einwohnerzahl in Nürnberg um rund 10 Prozent gewachsen und mit dem neuen Stadtteil „Lichtenreuth“ geht es weiter. Hinzu kommt die neue Uni mit zusätzlich circa 6000 Studenten.

Wir brauchen rechtzeitig günstigen Wohnraum, der nicht rund die Hälfte des Familien- oder Studenteneinkommens „auffrisst“! Der Zweckentfremdung günstigen Wohnraumes - als Ferienwohnungen und Vermittlung über Internetplattformen wie zum Beispiel Airbnb - muss Einhalt geboten werden.

Es ist sinnvoller, bedarfsgerechten Wohnraumbau zu fördern, als privaten Vermietern große überteuerte Wohnungen mit Wohngeld zu belegen. Miets- und Mehrfamilienhäuser benötigen dazu weniger künstliche Wärmedämmung; denn die nächste Wohnung dämmt mit (praktizierter Umweltschutz). Durch die Schaffung eines gut vernetzten ÖPNV in die Stadtrandgebiete wird auch das Umland mit günstigem Wohnraum attraktiv und erhält die nötigen Grünflächen im Stadtgebiet.

Darum: Gemeinsam vernünftig wohnen!

Warum vergiften wir unsere Lebensmittel und unsere Umwelt? - Impuls Nr. 16 - Tanja Sippel, Listenplatz 22

Aktuell geht das Insektizid Chlorpyrifos durch die Medien. Die EU will den Einsatz verbieten, da es neurotoxisch wirkt, das heißt es schädigt das Gehirn. Seit über zehn Jahren wird es aber zum Beispiel auf Zitrusfrüchte gesprüht. Rückstände davon finden sich unter anderemin jeder dritten Orange!

Und das ist nur eines von hunderten Insektiziden, Herbiziden und Fungiziden, die täglich auf unsere Lebensmittel und in unsere Umwelt gesprüht werden. Warum wundern wir uns, dass die Insekten sterben? Wir vergiften sie doch systematisch! Warum wundern wir uns über die hohe Krebsrate? Wir umgeben uns doch mit vermutlich krebserregenden Mitteln wie Glyphosat und anderen.

Die Biolandwirtschaft zeigt aber, dass es auch ohne geht. Bestimmt ist das weniger einfach und weniger bequem für die Landwirte, und natürlich sind die Lebensmittel etwas teurer, aber ist es uns das nicht wert? Ich meine: Doch, das sollte es uns wert sein!

Die Stadt Nürnberg hat einige landwirtschaftliche Flächen auf ihrem Stadtgebiet. Hier sollte der Bio-Anbau massiv gefördert und der Einsatz von Pestiziden so weit wie möglich reduziert werden: für eine saubere Luft, sauberes Trinkwasser und eine intakte Umwelt!

Leben im Alter - Impuls Nr. 15 - Vera Kestler, Listenplatz 9

Wir werden alle nicht jünger, und irgendwann kann schon eine Kleinigkeit im Alltag zu einem Problem werden. Dann sind wir auf Hilfe unserer Angehörigen oder von Fremden angewiesen. Alle öffentlichen Hilfen müssen das Ziel haben, dass man so lange wie möglich selbstständig bleiben kann.

Da hilft schon der tägliche Besuch eines ambulanten Pflegedienstes. Sie leisten häusliche Pflegehilfe in verschiedenen Bereichen: körperbezogene Pflegemaßnahmen (wie Hilfe beim Baden oder Duschen, beim Kämmen, Essen, beim Toilettengang, Aufstehen, Hinlegen, An- und Auskleiden, Treppensteigen etc.).

Aber auch Personen, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen, brauchen mal eine Auszeit. Ein Kurzzeit-Pflegeplatz für den Urlaub oder ein Tagespflegeplatz für einmal die Woche, kann die Situation schon entspannen und erleichtern. Daher fordern wir: Ausbau der ambulanten Dienste und mehr Kurzzeitpflegeplätze beziehungsweise Tagespflegplätze.

Bienen weiter schützen - Impuls Nr. 14 - von Stefan Bengl, Listenplatz 5

Sie können sich sicher an das Volksbegehren "Rettet die Bienen" erinnern, das erfolgreich umgesetzt wurde? Vielleicht erinnern Sie sich auch noch an das ebenfalls erfolgreiche Volksbegehren für den konsequenten Nichtraucherschutz in der Gastronomie?

Beide Volksbegehren wurden von uns - der Ökologisch-Demokratischen Partei ÖDP - initiiert. Wir wollen und werden uns auch weiterhin durch unser Engagement im Nürnberger Stadtrat dafür einsetzen, dass das Artensterben eingedämmt und konsequent an einem nachhaltigen Umweltschutz für Natur, Tier und Mensch gearbeit wird.

Für mehr Nichtraucherschutz im Alltag - Impuls Nr. 13 - Christopher Klemenz, Listenplatz 27

In vielen Bereichen des Alltags kommt es täglich zum Zusammentreffen von Rauchern und Nichtrauchern. Hierbei sollten gemeinsame Lösungen zur Stärkung des Nichtraucherschutzes gefunden werden.

An Haltestellen des ÖPNV sind oftmals Aschenbecher an den Mülleimern der Wartebereiche angebracht. Gerade Schulkinder, Senioren und Schwangere können sich dann dem Zigarettenrauch nicht entziehen. Daher sollten nach Abwägung der örtlichen Begebenheiten Nichtraucherzonen oder Raucherzonen eingerichtet werden.

Auch an sensiblen Orten wie Krankenhäusern, Schulen und KiTas sollten die Zugangs- und Eingangsbereiche konsequent rauchfrei gestaltet werden. Für Raucher sollten dennoch gekennzeichnete Zonen verfügbar sein.

Damit Nichtraucher konsequent geschützt werden!

U-Bahn auch nachts - Impuls Nr. 12 - Christian Rechholz, Listenplatz 4 und Oberbürgermeister-Kandidat der ÖDP

Wir wollen die Verkehrswende! Damit mehr Menschen auf den Öffentlichen Personennahverkehr umsteigen, muss dieser attraktiver werden. Mehr Fahrzeuge und deutlich kürzere Taktzeiten etwa.

Und auch nachts sollte es ein passendes Angebot geben. Die Einführung der Nightliner war ein wichtiger Schritt, nun wird es Zeit für den nächsten.

Ich wünsche mir, dass auch unsere U-Bahnen die Nächte durchfahren. Auf den vollautomatischen Linien U2 und U3 ließe sich dies sogar sehr schnell realisieren. Mittelfristig sollte dann auch die U1 in der Nacht fahren und die Nachtbusse halbstündlich. Dies wird mehr Menschen animieren, ihr Auto abends wirklich stehen zu lassen oder gar davon abhalten, angetrunken zu fahren. Und weniger Autoverkehr in der Nacht heißt auch mehr Nachtruhe für die Daheimgebliebenen.

Daher fordern wir: Lasst die U-Bahnen auch nachts fahren!

Keine Tierversuche in Nürnberg! - Impuls Nr. 11 - Narina Singh, Listenplatz 7

Müssen Tiere für Menschen leiden? Ja, und das nicht nur im Labor. Jeden Tag werden diese armen Geschöpfe für unsere Machenschaften ausgebeutet. Haustiere, Schlachttiere, Wildtiere. Dürfen Menschen Tiere quälen? Nein, das ist verboten. Aber dennoch werden tagtäglich Tierversuche im Nürnberg Nordklinikum ausgeführt.

Unklar ist, wie viele Ratten und Mäuse bis dato ihr Leben lassen mussten. Klar ist aber, dass die Ergebnisse der Tierversuche nicht auf den Menschen übertragbar sind. Zwischen Tier und Mensch bestehen enorme Unterschiede hinsichtlich Organfunktionen, Stoffwechsel, Ernährung, Psyche und Lebensgewohnheiten. Zum Beispiel sterben Meerschweinchen an einer geringen Dosis Penicillin, wohingegen Katzen es ziemlich gut vertragen. Letztere vertragen jedoch das Schmerzmittel Paracetamol nicht.

Schon anhand dieses Vergleichs ist zu erkennen, dass jeder Organismus anders ist und keiner dem Menschen gleicht. Tierversuche nützen nichts, sie schaden sogar. Sie spiegeln eine Sicherheit wider, die nicht vorhanden ist, und sie halten wegen der falschen Ergebnisse, die sie liefern, meines Erachtens den medizinischen Fortschritt nur auf.

Deshalb fordere ich mit der ÖDP Nürnberg ein sofortiges Beenden der Tierversuche am Nürnberger Nordklinikum!

Familienfreundliche Stadt - Impuls Nr. 10 - Inga Hager, Listenplatz 2

Familien mit jungen Kindern oder Alleinerziehende fühlen sich oft überfordert und gestresst, weil es schwierig ist, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen und allen Anforderungen gerecht zu werden. Ältere Menschen im Ruhestand, deren Familie weit weg wohnt oder die keine Familie (mehr) haben, leiden dagegen häufig an Einsamkeit und wollen niemandem zur Last fallen.

Ein Ausbau der Nachbarschaftshilfe in verkehrsberuhigten Wohnquartieren kann dazu führen, dass allen ein Stück weit geholfen wird. Ältere Menschen können sich als „Wahlgroßeltern“ beim Vorlesen für Kinder oder beim gemeinsamen Gärtnern im Innenhof engagieren, jüngere Menschen können dagegen beim Einkauf schwerer Sachen unterstützen oder bei Fragen im Umgang mit Internet und Computer helfen. Über Nachbarschaftshilfe finden viele Menschen Möglichkeiten, sich mit ihren Fähigkeiten einzubringen und als Mitmenschen wertgeschätzt zu werden.

Die ÖDP fordert den Ausbau alternativer Wohnprojekte und Mehrgenerationenhäuser mit Raum für Begegnung und Austausch.

Radverkehr wird Chefsache! - Impuls Nr. 9 - Jan Gehrke, Listenplatz 1

Die ÖDP Nürnberg setzt sich bereits seit fast zwei Jahren dafür ein, dass der Ausbau der Infrastruktur für den Radverkehr Chefsache im Nürnberger Rathaus wird. Bei den letzten beiden Haushaltsberatungen haben wir einen entsprechenden Antrag gestellt, der leider jeweils von SPD und CSU abgelehnt wurde.

Wir lassen jedoch nicht locker - und siehe da: Einer der beiden Oberbürgermeister-Kandidaten dieser Parteien hat den Slogan "Radverkehr wird Chefsache" übernommen. Nur gilt das offenbar nur im Falle seiner Wahl.

Damit das Thema Radverkehr mit Nachdruck in der Stadtverwaltung vorangebracht werden kann, fordern wir - unabhängig vom Wahlausgang - weiterhin, dass der oder die Radverkehrsbeauftragte mit einer Stabsstelle direkt beim Oberbürgermeister angesiedelt wird.

Lebensmittel retten - Menschen helfen! - Impuls Nr. 8 - Tanja Sippel, Listenplatz 22

Die Nürnberger Tafel versorgt täglich hunderte Menschen mit Lebensmitteln, die von Supermärkten und Bäckereien aussortiert wurden, weil sie nicht mehr verkäuflich sind.

Das ist eine „Win-Win-Situation“ für alle Beteiligten und auch für unsere Gesellschaft insgesamt. Gegen Lebensmittelverschwendung, für die Unterstützung Bedürftiger.

Die Lebensmittel müssen täglich von Mitarbeitern der Tafel eingesammelt werden. Früh um 7 Uhr fahren die Fahrer mit ihren LKWs los, klappern die lange Liste ab, sammeln Lebensmittel ein und liefern diese an die Ausgabestellen. Dort wird sortiert und geordnet, damit bis zur Öffnung der Ausgabestelle alles an seinem Platz ist.

Die meisten Tafel-Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich. Aber es fehlt an Fahrern und Beifahrern. Das Ein- und Ausladen der schweren Kisten ist ein anstrengender Job, der nicht von jedem/jeder Freiwilligen gemacht werden kann. Wenn ein Fahrer ausfällt und kein Ersatz gefunden wird, können die Lebensmittel nicht abgeholt werden.

Die Stadt Nürnberg sollte hier helfend eingreifen, indem sie zum Beispiel Fahrer zur Verfügung stellt.

Schutz des Sonntags - Impuls Nr. 7 - Vera Kestler, Listenplatz 9

Seit 2006 können die Länder selbst über die Ladenöffnungszeiten bestimmen. In Nürnberg gibt es derzeit zwei verkaufsoffene Sonntage pro Jahr. Diese sind unserer Meinung nach nicht nötig.

In der heutigen Zeit von Kühlschrank und Gefriermöglichkeiten ist es nicht mehr erforderlich, jeden Tag einkaufen gehen zu können. Es zu tun ist ein reiner Luxus!

Wir treten dafür ein, den Sonntag als religiösen und traditionellen Ruhetag verkaufsfrei zu halten und zu schützen. Menschen brauchen gemeinsame Freizeit. Daher fordern wir: Keine verkaufsoffenen Sonntage – mehr Zeit füreinander.

Biologisch, Regional, Fleischreduziert - Impuls Nr. 6 - Tabea Hager, Listenplatz 8

Eine umweltverträgliche Ernährung ist nur durch das Einsparen von Pestiziden in der Landwirtschaft, eine Verkürzung der Transportwege und eine Reduzierung des Konsums tierischer Produkte möglich. Viele achten deshalb auf biologisches, regionales und vegetarisches bzw. veganes Essen.

Da jedoch viele Schülerinnen und Schüler sowie Berufstätige mittags auf Schulküchen oder Kantinen angewiesen sind, beschränkt sich ihre Möglichkeit der freien Speisewahl auf Frühstück, Abendessen und das Wochenende. Noch weiter eingeschränkt sind Patienten in Krankenhäusern.

Als Studentin an der Technischen Hochschule in Nürnberg habe ich mich sehr über die Eröffnung der veganen Mensa in der Regensburger Straße gefreut. Hier werden teilweise auch biologische und regionale Speisen angeboten. Solche Möglichkeiten möchte ich auch Schülerinnen und Schülern, kranken Menschen und Kantinenbesuchern ermöglichen.
Deshalb fordere ich mit der ÖDP: Mehr Auswahl an biologischen, regionalen und veganen Gerichten in Schulküchen, Kantinen und Krankenhäusern.

Erderwärmung stoppen - Impuls Nr. 5 - Stefan Bengl, Listenplatz 5

Ich kann es nicht mehr lesen, ich kann es nicht mehr hören: Wenn Leute über fragwürdige Quellen mit wahnwitzigen Behauptungen argumentieren, es gäbe keine Erderwärmung und somit keinen Klimawandel, dann ist das nichts anderes als blanker Populismus. Der Klimawandel ist da und es ist eine wichtige Aufgabe für uns und unsere Kinder, die Erderwärmung zu stoppen. Wir als ÖDP wollen dazu einen wichtigen Beitrag leisten und unsere Ideen mit einfließen lassen - auch in Nürnberg.

Kinder an die Macht - Impuls Nr. 4 - Christian Rechholz, Oberbürgermeister-Kandidat und Listenplatz 4

Echte Mitbestimmung für Jugendliche, dafür setze ich mich ein!
Als Lehrer bekomme ich täglich mit, wie informiert und engagiert unsere Jugendlichen sind, und wie viele tolle Ideen sie haben. Ginge es nach mir, dürften sie mit spätestens 16 schon wählen, wie dies in anderen Bundesländern möglich ist, denn schließlich geht es vor allem um ihre Zukunft.
Leider haben wir als Kommune auf das Wahlrecht und das Wahlalter keinen Einfluss. Aber wir können etwas anderes machen. „Gebt den Kindern das Kommando“, singt Herbert Grönemeyer. Und genau das sollten wir fördern, mit einem eigenen Jugendetat, über dessen Verwendung Kinder und Jugendliche ab 14 Jahren mitentscheiden.

Das ist utopisch? Keineswegs, in Boston wird das schon länger sehr erfolgreich gemacht - so erfolgreich, dass nun andere Städte folgen. Dabei darf jeder Vorschläge einbringen, über die abgestimmt wird. Doch damit nicht genug: Die Jugendlichen sind auch an der Umsetzung beteiligt und arbeiten an der Realisierung der Projekte mit. In Boston heißen sie dann sogar Jugenddirektoren.

Kinder und Jugendliche sind oft viel kreativer als wir Erwachsene, sie sprudeln vor Ideen und sehen statt Hindernissen und Problemen eher Chancen. Geben wir ihnen die Chance, die Zukunft ihrer Stadt mitzugestalten! Gibt es eine bessere Demokratieschule?

Flächenfraß für Autospaß - Impuls Nr. 3 - Hans Anschütz, Listenplatz 3

Im Jahr 2019 ist das Volksbegehren gegen den Flächenfraß in Bayern aus formalen Gründen gestoppt worden, obwohl sehr viele Menschen für das Begehren unterschrieben hatten. Nürnberg stöhnt unter der Last des Autoverkehrs. Kaum sind bestehende Straßen ausgebaut oder neue angelegt, sorgt der zusätzliche Verkehr umgehend für neue Belastungen. Im Nürnberger Süden werden jetzt an mehreren Stellen Kreisverkehre gefordert, um ein zügiges Abfließen des Autoverkehrs zu ermöglichen. Sowohl an den Ortseingängen von Katzwang als auch von Worzeldorf sollen jeweils in Richtung Kornburg große Kreisel die Automassen besser verteilen. Angeblich werden diese Kreisel zu einigen hohen Belastungszeiten gebraucht. Die dadurch zubetonierten Flächen werden für immer verloren sein. Die ÖDP ist der Meinung, dass der motorisierte Individualverkehr in Nürnberg bereits mehr als genug der wertvollen Stadtfläche bekommen hat. Noch mehr Straßen führen zu immer noch mehr Verkehr und damit zu immer weniger Natur. Wir dürfen deshalb den zwar bequemen, aber für die Allgemeinheit schädlichen Autoverkehr nicht mehr weiter fördern. Stattdessen brauchen wir einen attraktiveren Nahverkehr mit günstigen Preisen und engerem Takt auch in den Außenbereichen der Stadt sowie in das Umland.

Hans Anschütz, Listenplatz 3

Gesundheit geht vor - Impuls Nr. 2 - Inga Hager

Unter dieses Motto lassen sich viele Aspekte packen. Ich möchte gerne das Thema „Sicherheit für Fußgänger und Fahrradfahrer im Stadtbereich“ beleuchten:

Da ich fast täglich einige Kilometer auf dem Fahrrad durch die Stadt fahre, erlebe ich vielfach zugeparkte Fahrradwege, in zweiter Reihe abgestellte Autos, eng überholende Autos...

Fußgängern geht es kaum anders, sind sie mit Kinderwagen oder Rollator unterwegs, ist der Fußweg oft zu schmal, um aneinander vorbei zu kommen. Zum Überqueren einer Straße sind häufig kaum Lücken vorhanden.

Da falsch geparkte Autos nicht nur ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen, sondern auch die Aufenthaltsqualität in der Stadt vor allem für Fußgänger und Fahrradfahrer mindern, fordern wir eine konsequente Verkehrsüberwachung. Nur wenn sich Menschen zu Fuß oder auf dem Fahrrad sicher genug fühlen, sind sie bereit, das Auto stehen zu lassen und damit zur Gesundheit durch Stressminderung für alle beizutragen.

von Inga Hager, Listenplatz 2

ÖDPNV - Impuls Nr. 1 - Stadtrat Jan Gehrke, Listenplatz 1

Die Abkürzung bündelt die Ideen und Forderungen der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) für den Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) in der Region Nürnberg.

Bereits seit Jahren fordern unsere beiden Stadträte konsequent und ausdauernd, die Beschlüsse für den Nahverkehrsentwicklungsplan zügiger umzusetzen. Dadurch entstehen neue Nahverkehrslinien und damit Anreize zum Umstieg vom Auto auf Busse und Bahnen.

Die dringend erforderliche Wende in der Verkehrspolitik ist ein Schwerpunkt unseres Kommunalwahlprogramms. Daher werden in den kommenden Wochen sicher noch einige Beiträge unserer Kandidatinnen und Kandidaten mit unseren Vorschlägen für einen attraktiveren Nahverkehr folgen.

Eines meiner größten Anliegen ist es, Pendlern zu ermöglichen, ihr eigenes Fahrrad von zuhause bis zum Arbeitsplatz, Ehrenamt oder Veranstaltungsort mitzunehmen, und dabei streckenweise den Öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen.

Daher fordern wir: Mehr Raum für die Mitnahme von Fahrrädern in den öffentlichen Verkehrsmittel! Anschaffung neuer Fahrzeuge mit entsprechenden Vorrichtungen!

Stadtrat Jan Gehrke, Listenplatz 1

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