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ÖDP schließt sich der Allianz gegen Rechtsextremismus an

NÜRNBERG / Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) schließt sich offiziell der "Allianz gegen Rechtsextremismus" in der Metropolregion Nürnberg an. Der Nürnberger Parteivorstand fasste diesen Beschluss am vergangenen Freitag. Heinrich Ott, Kreisvorsitzender der Nürnberger ÖDP: "Rechtsextremismus ist in unserer Region leider keine Randerscheinung mehr. Es ist längst kein virtuelles Phänomen mehr. Wir brauchen deshalb jetzt eine Debatte darüber, wie wir uns unsere Gesellschaft zukünftig vorstellen. Wir müssen uns damit auseinandersetzen, was für eine von Toleranz und gegenseitiger Wertschätzung geprägte Gesellschaft notwendig ist." Manuela Forster, die stellvertretende ÖDP-Vorsitzende begründet den Beitritt damit, "dass Stillhalten kontraproduktiv ist und den Rechten zu viele Spielräume lässt. Wir dürfen der Angst keinen Raum geben! Wenn die Strategie der Rechtsextremen ist, Angst zu verbreiten, muss unsere Strategie die Solidarität untereinander sein. Das eben ist die Kraft des bürgerlichen Widerstands." ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger ergänzt: "Dieser Beitritt zur Allianz gegen Rechtsextremismus ist für uns Ökodemokraten selbstverständlich. Wir dürfen jetzt eben nicht mehr zuschauen und schweigen. Wir sind alle aufgefordert, uns immer wieder gegen diesen braunen Ungeist zu bekennen. Vor allem müssen wir uns unseren Jugendlichen zuwenden, ihnen Selbstbewusstsein geben und ihnen helfen, sich mit unserer demokratischen Kultur zu identifizieren. Der Versuch mit den Jugendversammlungen ist dafür längst überfällig und ein erster guter Schritt in diese Richtung. Rechtsradikalismus darf nicht zu einer Jugendbewegung werden. Wir alle haben die Aufgabe, die Strategien und Parolen der Rechten zu entlarven. Wenn Demokratie missbraucht wird, um sie abzuschaffen, haben wir aufgrund der schmerzhaften Erfahrungen in unserer Geschichte die Schuld, solchen Entwicklungen entschieden entgegenzutreten," so Schrollinger. Abschließend bemerkt der Nürnberger ÖDP-Chef Ott: "Gerade in diesen Zeiten der Rezension werden wir es verstärkt mit Rechtsextremismus jeglicher Art zu tun haben. Deswegen müssen wir die Herausforderung annehmen und uns vor allem auch den sozialen Probelmen in unserem Land und in unserer Stadt stellen." Auch weitere Kreisverbände der ÖDP in der Region haben bereits angekündigt, sich der Allianz gegen Rechtsextremismus anzuschließen.


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