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Weiß oder doch ein bisschen schwarz?

Die Schwarzarbeit nimmt in Deutschland ab. Das meldeten in dieser Woche Sozialforscher. Vor allem die sinkende Arbeitslosigkeit und die geringeren Rentenbeiträge seien für dieses schöne Ergebnis ursächlich. Die Leute hätten derzeit mit regulärer Arbeit gut zu tun und die Lohnnebenkosten wären auch nicht mehr so hoch wie früher - da nehme eben der Anreiz zur Schattenwirtschaft ab. Mir fällt noch ein weiterer Grund ein: Die herrschende Politik hat es seit der Ära der Herren Gerhard Schröder und Joschka Fischer (rot-grüne Koalition), aber auch unter der Führung von Angela Merkel und Peer Steinbrück (große Koalition) sowie selbstverständlich unter Assistenz der FDP (gelb-schwarze Koalition) geschafft, die Grundidee der Schwarzarbeit in einen Teil der legalen Arbeit zu integrieren. Die heftig boomenden Minijobs (neuerdings bis zu 450 €!) sind genau besehen nichts anderes, als weiß gewaschene Schwarzarbeit! Man spart sich den größten Teil der Sozialbeiträge, entzieht sich somit der Solidarität und hat mehr für den sofortigen Konsum. Dass später mit großer Sicherheit Altersarmut droht, dass reguläre Arbeitsplätze massenhaft in Minis umgewandelt werden – was soll´s. Der Staat lädt dazu ja ein! Draufzahlen dürfen alle altmodischen Betriebe und Arbeitskräfte, die noch reguläre Arbeitsverhältnisse pflegen.


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