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Schlimme Zahl – gute Zahl?

Der Familienbericht der Bundesregierung, vor ein paar Tagen veröffentlicht, bietet jede Menge interessante Zahlen: 80 % der Bis-30-Jährigen sind heute der Meinung, dass Familie eine Voraussetzung für das Glück des Menschen ist. Das war vor 20 Jahren noch ganz anders: Damals waren nur 40% dieser Altersgruppe so familienorientiert eingestellt! Die oft als „Auslaufmodell“ eingestufte „klassische Familie“ (verheiratete, heterosexuelle Eltern mit eigenen Kindern) ist laut Bericht die bei weitem häufigste Lebensform der Menschen, die Kinder haben. Am beeindruckendsten für mich ist aber diese Mitteilung: Die Zahl der Abtreibungen sinkt weiter; vor allem verheiratete Frauen (und ihre Partner) treffen diese traurige Entscheidung immer seltener. Dennoch ist die Gesamtzahl bedrückend: 109 000 Ungeborene durften 2011 in Deutschland nicht zur Welt kommen. Es steht niemandem zu, zu verurteilen. Aber wir alle sollten nicht aufhören, nach den Ursachen zu forschen. Die Familienpolitik erreicht eines ihrer wichtigsten Ziele anscheinend nicht ausreichend: Die Freude am Leben zu stärken und die Unterstützung für Frauen in Problemlagen zu verbessern.  


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