Beim ÖPNV im Süden bewegt sich etwas.

Im vergangenen Jahr haben die politischen Gruppierungen in Kornburg die Probleme beim ÖPNV besprochen und mögliche Verbesserungen diskutiert. Neben der schnellen Anbindung an die U-Bahn über eine Linienführung zur Bauernfeindstraße waren wir uns einig, dass es sowohl für Kornburg als auch Kleinschwarzenlohe sinnvoll wäre, die „tote“ Endhaltestelle Kornburg-Schleife nach Kleinschwarzenlohe zu den Verbrauchermärkten zu verlegen. Die Endhaltestelle sollte aber im Tarifgebiet Nürnberg bleiben.

Die bisherige Endhaltestelle Kornburg-Schleife ist abseits der Wohnbebauung und wird kaum genutzt. Die Verlegung brächte mehrere Vorteile:

a. Die Kornburger könnten mit dem Bus direkt auf den Parkplatz fahren, dort einkaufen und inklusive Einkäufe wieder zurückfahren. Damit wäre das Problem der fehlenden Nahversorgung in Kornburg etwas entschärft.

b. Die Endhaltestelle wäre für Kleinschwarzenlohe viel lukrativer. Dadurch reduzieren wir ein wenig den Verkehr durch Kornburg und Worzeldorf.

c. In Kleinschwarzenlohe ist an den beiden Märkten genug Land unter Asphalt verschwunden. Eine stärkere Nutzung dieser Fläche ist betriebswirtschaftlich und ökologisch sinnvoll.

d. Nürnberg würde ein weiteres Zeichen setzen, dass man sinnvoll mit den Nachbarkommunen zusammenarbeitet. Kornburg ist traditionell sowieso sehr eng mit Kleinschwarzenlohe verbunden.

In Absprache mit Stadtrat Harald Dix, dem Bürgerverein, der SPD und der CSU hat die ÖDP jetzt einen entsprechenden Antrag im Stadtrat gestellt. Damit wird diese Thematik in jedem Fall mit diskutiert, wenn die VAG in den kommenden Monaten das neue Buskonzept für den Nürnberger Süden erstellt.

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