Antwort von Verkehrsplanungsamt Nürnberg auf die Anfrage von ÖDP Kornburg lässt Verbesserung frühestens 2019 erwarten.

 

Im Jahr 2015 hatten wir uns wegen der desolaten Radwegverbindung von Kornburg bis zum Steinbrüchlein das erste Mal an das Nürnberger Verkehrsplanungsamt gewandt. Die Auskunft war durchaus vielversprechend: die Mittel seien zwar knapp aber 2016 wird der Radweg in die Jahresplanung aufgenommen.

Passiert ist nichts, es sei denn man betrachtet den Schildbürgerstreich mit der teuren aber sinnlosen Leitplanke an der Ortsausfahrt von Worzeldorf als große Tat. Wir haben MdL Karl Freller eingeschaltet, weil der Radweg teilweise entlang der Staatsstraße verläuft und dafür der Freistaat zuständig ist. Er hat sich in München erkundigt und zugesichert, dass der Freistaat sich finanziell beteiligt. Finanzielle Hürden sollte es folglich nicht mehr geben.

Auf die erneute Nachfrage beim Verkehrsplanungsamt im Juni 2016 erhielten wir die Antwort, dass wegen Arbeitsüberlastung 2016 keine Planung mehr erfolgen könne, aber 2017 sei es soweit. Auf meine entsprechende Nachfrage an den Leiter des Verkehrsplanungsamtes Frank Jülich während der Mobilen Bürgerversammlung 2017 bekam ich die Antwort, dass sich wegen Personalausfällen die Planung wieder um ein Jahr verzögert.

Die jüngste Anfrage April 2018 ergab, dass man mit Ziel 2019 die Planung im Verkehrsausschuss vorstellen werde. Die Durchfahrt durch Worzeldorf und der Radweg selbst sollen substanziell verbessert werden. Den Bau soll dann das Staatliche Bauamt übernehmen, also der Freistaat Bayern.

Es darf niemand verwundern, dass der Anteil des Radverkehrs in Nürnberg bei mickrigen 13 Prozent liegt, wenn solche wichtigen Verbindungen jahrzehntelang in einem katastrophalen Zustand belassen werden. Wissenschaftlich erwiesen ist: die Menschen fahren Fahrrad, wenn sie sich dabei wohl fühlen und nach der Stecke vom Feuerwehrhaus Worzeldorf zum Steinbrüchlein ist man nur froh, dass man das hinter sich hat. Hier gibt es viel Potenzial Gift, Lärm, Gestank und Beton in der Stadt zu reduzieren, indem man ein intelligentes Verkehrsmittel endlich fördert und nicht dauerhaft ignoriert.

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