Flughafen-Nordanbindung: ÖDP-Stadtrat wirft Fleck Realitätsverlust vor
"Letzte Matrosen auf dem sinkenden Schiff ´Nordspange´"
NÜRNBERG / Die jüngsten Äußerungen des Nürnberger Wirtschatsreferenten Dr. Roland Fleck (CSU) zur derzeitigen Diskussion um die Nordanbindung (vgl. PM der Stadt Nürnberg Nr.9 v. 05.01.2010) stellen für ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger ein "trauriges Beispiel an Realitätsverlust" dar. Fleck erwecke den Eindruck, dass an dieser Straße durch den Bannwald das Schicksal der gesamten Metropolregion hänge.
"Jeder vernunftbegabte Mensch wird zunächst auf seinem Weg innehalten, wenn er ernsthafte Zweifel am derzeitigen Kurs wahrnimmt. Diese Reflexionsfähigkeit nun als `Handlungsschwäche´ auszulegen ist ein dreister Versuch, von der eigenen Angst abzulenken, zu den letzten Matrosen auf dem sinkenden Schiff ´Nordspange´ zu gehören. Die Zeiten sind längst vorbei, in denen wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit durch das Roden von Wäldern und Planieren von Flächen erzielt wird. Die jüngsten Zahlen belegen, dass die ´Zukunfts-Chancen für Nürnberg und die Menschen in Stadt und Metropolregion´ nicht in einem zusätzlichen Autobahn-Zubringer liegt. Sie liegen vielmehr in der Infrastruktur für Bildung, Forschung und Erziehung, im behutsamen Umgang mit dem natürlichen Lebensraum und im Mut zum Verlassen ausgetretener Pfade, die sich als Holzwege erwiesen habe," so Schrollinger.
NÜRNBERG / Die jüngsten Äußerungen des Nürnberger Wirtschatsreferenten Dr. Roland Fleck (CSU) zur derzeitigen Diskussion um die Nordanbindung (vgl. PM der Stadt Nürnberg Nr.9 v. 05.01.2010) stellen für ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger ein "trauriges Beispiel an Realitätsverlust" dar. Fleck erwecke den Eindruck, dass an dieser Straße durch den Bannwald das Schicksal der gesamten Metropolregion hänge.
"Jeder vernunftbegabte Mensch wird zunächst auf seinem Weg innehalten, wenn er ernsthafte Zweifel am derzeitigen Kurs wahrnimmt. Diese Reflexionsfähigkeit nun als `Handlungsschwäche´ auszulegen ist ein dreister Versuch, von der eigenen Angst abzulenken, zu den letzten Matrosen auf dem sinkenden Schiff ´Nordspange´ zu gehören. Die Zeiten sind längst vorbei, in denen wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit durch das Roden von Wäldern und Planieren von Flächen erzielt wird. Die jüngsten Zahlen belegen, dass die ´Zukunfts-Chancen für Nürnberg und die Menschen in Stadt und Metropolregion´ nicht in einem zusätzlichen Autobahn-Zubringer liegt. Sie liegen vielmehr in der Infrastruktur für Bildung, Forschung und Erziehung, im behutsamen Umgang mit dem natürlichen Lebensraum und im Mut zum Verlassen ausgetretener Pfade, die sich als Holzwege erwiesen habe," so Schrollinger.
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| Veröffentlicht 23:41:35 05.01.2010 |