Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) Nürnberg


61% der bayrischen Wähler sagen JA! Quelle
Nürnberg: 63,4 % JA! Quelle
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Der Volksentscheid am 4. Juli 2010 - DANKE für Ihre Stimme!
Der 4. Juli war ein Super-Sonntag für die ÖDP. Wir haben der Tabaklobby samt ihrem großen Geldeinsatz die Stirn geboten. Viele Bürger rufen uns an, schicken uns Mails und sagen uns, dass sie auch auf anderen Politikfeldern ihre Hoffnung auf die ÖDP setzen. "Sieger des Referendums ist vor allem die ÖDP, die sich als bürgerliche Alternative für künftige Wahlen empfohlen hat," kommentierte der Münchner Merkur. Ein großer Erfolg für den "kleinen Reißnagel"!
Wir danken allen, die in den vergangenen Wochen mit uns unermüdlich für diesen Erfolg gekämpft haben. Der umfassende Nichtraucherschutz wird schwere Krankheiten vermeiden und die Kosten im Gesundheitswesen reduzieren. Er wird auch eine präventive Wirkung auf Kinder und Jugendliche haben, die das Rauchen in Lokalen jetzt nicht mehr als Normalität kennenlernen, die zum Erwachsenwerden gehört.
Schon beginnen einige mit der Legendenbildung und relativieren die Bedeutung der Entscheidung mit der vermeintlich geringen Wahlbeteiligung. Sie ist mit 37,3 Prozent jedoch nur knapp unter der Beteiligung beim letzten Volksentscheid Senat, an dem sich 39,9 Prozent beteiligten.
Unterm Strich ist der gestrige Erfolg ein wohltuender Beweis dafür, dass es sich lohnt, sich politisch zu engagieren. Obwohl die ÖDP noch nicht im Landtag vertreten ist, haben wir mit unserer Initiative etwas in Bewegung gesetzt, das nun auch bundesweit Signalwirkung haben wird.
Unterstützen Sie uns! Wir freuen uns über jede Hilfe!

Club-Torhüter Raphael Schäfer: "Als konsequenter Nichtraucher stehe ich voll hinter dieser Initiative!"
Arbeiten Sie mit an der neuen Gaststätten-Karte "OpenGastroMap".
Sie finden Raucher- und Nichtrauchergaststätten:
grün = rauchfrei
rot=nicht rauchfrei
gelb=Gaststätte mit abgetrenntem Raucherbereich
Erörterung zur Flughafen-Nordanbindung:
ÖDP warnt vor "Blindflug mit unsicherer Datenlage"
"Mut zum Abschied von einer Idee von gestern!"
NÜRNBERG / Vor der morgen beginnenden Erörterung im Planfeststellungsverfahren zur Flughafen-Nordanbindung hofft ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger auf "den Mut zur Einsicht aus Vernunft": "Es wird Zeit, dass die Befürworter dieses Vorhabens ihren Blick öffnen für die Unverhältnismäßigkeit zwischen Aufwand und Nutzen. Das Gutachten lässt viele Fragen gerade im Bereich der hydrogeologischen Gefahrenpotenziale offen. Das ist löchrig wie ein Schweizer Käse! Wer auf der Basis dieser unsicheren Datenlage bauen möchte, riskiert einen völligen Blindflug. Diese Trasse durch den Nürnberger Reichswald würde uns nicht nur viele Millionen Euro kosten, sondern vor allem auch den Verlust eines unbezahlbaren Naherholungsgebietes. Wer über diese ´Leichen´ einfach billigend hinweg geht, handelt unverantwortlich und vergreift sich am naturnahen Lebensraum, der auch den nach uns folgenden Generationen zusteht," so der Ökodemokrat.
"Wir dürfen uns nicht selbst unsere letzten natürlichen Ressourcen kaputt machen, sondern wir müssen in deren Schutz investieren. Letztlich spitzt sich die Auseinandersetzung um die Nordanbindung auf die Frage zu: Wer braucht sie wirklich und wer bezahlt sie wirklich zu welchem Preis? Nürnberger Bürgerinnen und Bürger haben einen berechtigten Anspruch darauf, dass unsere Stadt auch lebenswerter Wohnraum bleibt."
Der Streit um die Nordanbindung sei letztlich ein Paradebeispiel für den Paradigmenwechsel, der sich allmählich doch durchzusetzen scheint: "Nach der Expansion auch in der Fläche zählt heute die Steigerung der Lebensqualität. Und da haben wir auch in Nürnberg zu investieren in eine Infrastruktur für Bildung, Forschung und Erziehung und in den Schutz unseres natürlichen Lebensraumes, für den auch der Sebalder Reichswald eine nicht unwesentliche Rolle spielt."
Zum Thema "Denkpause" meint Schrollinger: "Ich wünschte, die Erfinder dieser Denkpause hätten den Mut, und würden sich endlich deutlich von der Nordanbindung verabschieden. Die Fakten sprechen dafür, dass diese Idee von gestern mit den heutigen ökologischen und finanziellen Herausforderungen inkompatibel ist! Wer A sagt, muss nicht immer auch B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war."
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Der Streit um die Nordanbindung sei letztlich ein Paradebeispiel für den Paradigmenwechsel, der sich allmählich doch durchzusetzen scheint: "Nach der Expansion auch in der Fläche zählt heute die Steigerung der Lebensqualität. Und da haben wir auch in Nürnberg zu investieren in eine Infrastruktur für Bildung, Forschung und Erziehung und in den Schutz unseres natürlichen Lebensraumes, für den auch der Sebalder Reichswald eine nicht unwesentliche Rolle spielt."
Zum Thema "Denkpause" meint Schrollinger: "Ich wünschte, die Erfinder dieser Denkpause hätten den Mut, und würden sich endlich deutlich von der Nordanbindung verabschieden. Die Fakten sprechen dafür, dass diese Idee von gestern mit den heutigen ökologischen und finanziellen Herausforderungen inkompatibel ist! Wer A sagt, muss nicht immer auch B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war."



Bild: B4f - Ausschnitt Übersichtskarte des staatlichen Bauamtes Nürnberg
Weitere Infos hierüber finden Sie unter:
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