Nicht strafbar und doch nicht erlaubt, ja, „normal“ ist das nicht.

Leserbrief zum NN-Artikel vom 22.06.2019: "Dankbar, dass Ärzte das tun"

Die Gesetze, die regeln, dass Abtreibungen nur nach einer Beratung straffrei sind, sollen Frauen nicht stigmatisieren, sondern dafür sorgen, dass sie vor einer so weitreichenden Entscheidung ausreichend informiert sind, z.B. über die Rechte, die sie und ihr Kind haben. Ist es nicht ein Armutszeugnis unserer Gesellschaft, wenn Kinder getötet werden, weil sich Frauen alleingelassen fühlen, weil sie durch eine Schwangerschaft Probleme im Beruf bekommen, oder kein Wohnraum gefunden wird? Um solche Ursachen zu bekämpfen, sind Abtreibungen eine schlechte Strategie. Wenn immer weniger Gynäkolog*innen dazu bereit sind, zeugt das von einer Gewissensentscheidung für das Leben eines Kindes mit dem Auftrag an die Gesellschaft: kümmert euch!

Inga und Ludwig Hager


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