Nürnberger Aktionsbündnis zum Volksbegehren Betonflut Eindämmen – Das Volksbegehren gegen den Flächenfraß

Jeden Tag verschwinden 13 Hektar Bayern unter Asphalt und Beton. Das entspricht 18 Fußballfeldern. Jedes Jahr wird eine Fläche so groß wie der Ammersee zugebaut. Wir finden: Es reicht! Wir wollen eine gesetzliche Grenze für den Flächenverbrauch und so die Betonflut eindämmen...

Am 17. Juli 2018 wird der Bayerische Verfassungsgerichtshof verkünden, ob er unser Volksbegehren zulassen wird. Wir sind zuversichtlich, dass unser Gesetzesentwurf gut vorbereitet ist und plausible Argumente für seine Dringlichkeit sprechen, so dass die Richterinnen und Richter unser Volksbegehren zulassen werden. Dann muss das Innenministerium innerhalb von vier Wochen den Eintragungstermin bekannt machen, der dann in einem Zeitraum von acht bis zwölf Wochen liegen muss. Das ist dann frühestens Mitte September. Dieser zweiwöchentliche Eintragungszeitraum wird dann über den weiteren Fortgang entscheiden. Und es wird echt spannend. Wir müssen beweisen, dass das Thema „Flächenverbrauch“ für genügend Menschen wirklich wichtig ist. 10% aller wahlberechtigten Bayern (das sind knapp eine Millionen Menschen!) müssen auf die Bürgerämter kommen und sich nochmals eintragen. Also

  • im eigenen Wohnort,
  • innerhalb der Öffnungszeiten und
  • eventuell sogar noch mit Anstehen.

Dazu braucht es weitere Veranstaltungen, Pressearbeit und viele viele freiwillige Helfer. In allen größeren Bayerischen Städten haben sich lokale Aktionsbündnisse gebildet, so auch dieses hier in Nürnberg. Wir freuen uns über jede Gruppierung, die sich uns noch anschließen will, und über jede/n Einzelnen, die/der Ideen für öffentlichkeitswirksame Aktionen einbringt, sich beteiligt oder für die „heiße“ Phase schulen lassen möchte.

lokale Ansprechpartner sind unter anderen:

Markus Ganserer
Ludwig Hager

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