Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) Nürnberg
Im Erörterungsverfahren vom 16.-18. April 2012 wurden die zahlreichen Einwendungen im Nürnberger Rathaussaal behandelt. Dabei zeigte sich, in welch erbärmlich unzureichender Weise auf die wichtigen Fragestellungen der Kritiker eingegangen werden konnte.
ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger: "Seit Jahren tragen wir unsere Bedenken immer wieder vor und auch in den jüngsten Verhandlungen konnten sie weder ausgeräumt noch entkräftet werden."
Bereits in der Sitzung vom 03.03.2011 stand der Antrag der ÖDP auf der Tagesordnung, der nach einer klaren Auskunft zur Finanzierung des 400-Millionen-Projekts verlangte. ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger zeigte sich außerordentlich unzufrieden mit dem Bericht der Verwaltung: "Das sind alles nur sehr vage Antworten. Ich bedaure, dass hier keine klaren Aussagen gemacht werden. Ein solches Jahrhundertprojekt braucht doch eine solide und sichere Finanzierung. Was hier aber dargeboten wird, deutet eher auf ein finanzielles Fiasko hin. Es ist immer noch nicht klar, wieviel die Stadt letztlich von den 400 Millionen selbst stemmen muss. Dazu kommen die nicht unerheblichen Kosten für den dann nötigen Ausbau am Plärrer. Der kreuzungsfreie Ausbau des Frankenschnellwegs wird mit Sicherheit noch mehr Verkehr in die Stadt bringen, als wir ihn ohnehin schon haben," so Schrollinger, der nur auf mehrmaliges Nachfragen die vage Auskunft erhielt, dass derzeit nichts über die kobkrete Bezuschussung gesagt werden kann. Es sei lediglich der gute Wille seitens der Staatsregierung mehrmals geäußert worden. "Sehr viele Bürgerinnen und Bürger haben die Hoffnung, dass der Ausbau den Stau und die damit verbundenen Belästigungen dauerhaft beseitigen könnte. Nicht wenige haben auch die Vorstellung von einer grünen Oase, die auf dem Tunneldeckel mitten in der Stadt entstehen könnte. Ich halte das für eine sehr kurzsichtige und problematische Verkehrsromantik. Wer sich die Pläne genau ansieht, wird feststellen müssen, dass die sichtbare Oberfläche weiterhin für die Zu- und Abfahrten in die angrenzenden Stadtteile benötigt wird. Und da wird nach wie vor mit massiven Rückstaus zu rechnen sein. Der Lückenschluß zwischen den beiden Enden der A73 verkürzt die derzeitige Autobahnroute um 14 km. Jeder kann sich ausmalen, was das für die Verkehrsprognosen für die Trasse durch die Stadt bedeutet. Es ist doch naiv zu behaupten, der Anteil des Fernverkehrs würde auf der Trasse nach einem kreuzungsfreien Ausbau nicht zunehmen. Die Planungen stehen auf beängstigend dünnen und wackligen Beinen. Sowohl die Finanzierung als auch die gutachterliche Datengrundlage ist alles andere als solide."
Siehe auch
Pressemeldung vom 19.04.2012
Pressemeldung vom 02.03.2011
Pressemeldung vom 16.02.2011
Pressemeldung vom 15.10.2010
Pressemeldung vom 14.07.2010
Pressemeldung vom 15.01.2009
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Zahl der Tierversuche erreicht traurigen Höchststand!
ÖDP startet Petition für die Forschung nach Alternativen
Um 56 Prozent ist die Zahl der Tierversuche seit dem Jahr 2000 gestiegen, nachdem sie in den 1990er Jahren noch kontinuierlich gesunken war. Über 2,8 Millionen Versuchstiere wurden 2010 in Deutschland "verbraucht", in Bayern waren es über 330.000.
"Das ist ein Skandal", sagt ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger. "Denn an Alternativen zum Quälen und Töten von Versuchstieren wird kaum geforscht. An der Universität Konstanz in Baden-Württemberg gibt es für diese Forschung wenigstens einen Lehrstuhl, in Bayern dagegen keinen einzigen. Die ÖDP will daher dem bayerischen Landtag Gelegenheit geben, diesem Mißstand abzuhelfen, und startet eine Petition für einen eigenen Lehrstuhl an einer bayerischen Universität zur Erforschung und
Entwicklung von Ersatzmethoden zum Tierversuch. Dadurch können sich auch die Studenten frühzeitig mit Alternativen vertraut machen", so Schrollinger abschließend.
Bis zum 30. Juni wird die ÖDP die Unterschriften sammeln und dann beim bayerischen Landtag einreichen.
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ÖDP Nürnberg engagiert sich gegen neue Atomkraftwerke im Nachbarland Polen
"Keine AKW in Polen!" Unter diesem Motto sammelt die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) in Nürnberg anlässlich des Tschernobyl-Gedenktages Unterschriften. Der Hintergrund: Die polnische Regierung plant den Wiedereinstieg in die Atomenergie. Adressat der Unterschriftenliste ist der polnische Botschafter in Deutschland, Dr. Marelk Prawda. "Wir appellieren an den Botschafter, sich dafür einzusetzen, dass Polen auf den Bau von Atomkraftwerken verzichtet. Die deutsche Regierung hat erst vor kurzem Einsicht gezeigt, da sollte im Nachbarland nicht aufgerüstet werden," so Inga Hager, Vorstandsmitglied der ÖDP in Nürnberg. Es gehe hier nicht darum, Polen zu bevormunden, aber es sei einfach nicht mehr zeitgemäß, neue Atomkraftwerke zu bauen. "Wer die Gelegenheit hat, eine landesweite Energieversorgung neu aufzustellen, muss sein Geld heute in regenerative Energien investieren," so Hager.
Die ÖDP nennt acht Gründe, warum Polen auf den Bau von Atomkraftwerken verzichten sollte.
Weitere Infos hierüber finden Sie unter:

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Wussten Sie schon...
...was die ÖDP von den Grünen unterscheidet?
Die Grünen können ihre Herkunft aus dem traditionell linken Milieu nicht verbergen: Für sie beginnt der Mensch so richtig erst beim sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer! Deshalb sind ihre gesellschaftspolitischen Konzepte auch so einseitig: Möglichst alle sollen einer außerfamiliären Erwerbsarbeit nachgehen. Kinderbetreuung ist für die Grünen als Beruf in Ordnung – wenn es sich um fremde Kinder in öffentlichen Einrichtungen handelt! Die eigene Familie als Beruf zu sehen ist aus grüner Sicht indiskutabel. Wir meinen: Der Staat muss alle gleich behandeln.Aktuell
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Mahnmal zu Bücherverbrennung und Judenpogrom soll mit ins KonzeptWeg für die Fahrradquerung soll endlich frei gemacht werden.
Veranstaltungen
Am 13.06.2012 um 19:30 Uhr
ÖDP Kreisvorstandsssitzung
Am 10.07.2012 um 19:30 Uhr
ÖDP Kreisvorstandssitzung
Am 12.09.2012 um 19:30 Uhr










